Menschliche Mobilität im Kontext des Klimawandels II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340669
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 9.630.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 1.600.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.863.790,19
Noch verfügbar
€ 5.766.209,81
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2023 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.12.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Stadtentwicklung und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Reduzierung von Katastrophenrisiken
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Human Mobility in the Context of Climate Change (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340669; Menschliche Mobilität im Kontext des Klimawandels II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340669
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die negativen Folgen des Klimawandels beeinflussen schon heute Migrationsbewegungen. Diese werden durch häufigere und stärkere Extremwetterereignisse sowie durch den steigenden Meeresspiegel in Zukunft noch verschärft. Oftmals finden Migrationsbewegungen innerhalb von Landesgrenzen statt und Immobilität stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Besonders stark betroffen ist die Bevölkerung in den Atoll- und Inselstaaten sowie in den Küstenregionen der Philippinen und Westafrikas. Globale Rahmenwerke und Initiativen erkennen sowohl den Klimawandel als Treiber für Migration als auch Migration als Anpassungsstrategie an den Klimawandel an und fordern Lösungen. Maßnahmen für den Umgang mit Klimamigration sind überlebenswichtig für betroffene Bevölkerungsgruppen. Aus diesem Grund benötigen Regierungen und andere relevante Akteur*innen anwendungsbasiertes Wissen und Fähigkeiten, um Maßnahmen zu erproben und zu implementieren sowie ihre Erfahrungen mit Partner*innen auszutauschen. Ziel: Die internationale, nationale und regionale Umsetzung klimaresilienter und genderresponsiver Ansätze zu Klimamigration ist verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und begleitet Pilotmaßnahmen mit ausgewählten Partner*innen in Westafrika, Pazifik sowie den Philippinen. Dabei baut es auf den gendersensiblen und -responsiven Ergebnissen sowie den umfassenden Wissens- und Strategiedokumenten zu Klimamigration der ersten Projektphase auf. Der Fokus des Vorhabens liegt auf der Politikberatung und Fähigkeitsentwicklung regionaler Organisationen und nationaler Regierungen. Gleichzeitig adressiert das Vorhaben Wissenslücken und unterstützt den Austausch zwischen Regierungen, regionalen Organisationen, Forscher*innen sowie Klima- und Migrationsorganisationen. Das gewonnene Wissen wird in internationalen Foren eingebracht. Bei der Umsetzung legt das Vorhaben Wert darauf, vulnerable Gruppen besonders zu unterstützen.