Stärkung von Rechten, Ressourcen und Repräsentanz von marginalisierten, vertriebenen und konfliktbetroffenen Frauen in Armenien und Aserbaidschan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340677
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 6.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.127.746,68
Noch verfügbar
€ 1.872.253,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2023 - 31.10.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2023
Geplantes Enddatum
31.10.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MoLSA in Armenien und IDP Committee in Aserbaidschan
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Erleichterung geordneter, sicherer, regulärer und verantwortungsvoller Migration und Mobilität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung von Rechten, Ressourcen und Repräsentanz von marginalisierten, vertriebenen und konfliktbetroffenen Frauen in Armenien und Aserbaidschan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340677; Women+apos;s Empowerment for Wellbeing (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340677
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Aufgrund des Konflikts in der Region Berg-Karabach/Karabach mussten über die letzten Jahrzehnte hunderttausende Menschen, sowohl Aserbaidschaner*innen als auch Armenier*innen, von dort fliehen. In beiden Ländern ist Armut und soziale Isolation unter Geflüchteten weit verbreitet. Besonders Frauen haben wenig Einkommen. Zudem erfahren sie häufig Diskriminierung und Gewalt. In politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen sind sie unterrepräsentiert. Beide Länder möchten Geschlechtergerechtigkeit fördern und haben Aktionspläne entwickelt, die auch zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen beitragen. Jedoch fehlen gemeinhin Kompetenzen und Bewusstsein, um benachteiligte vertriebene Frauen besser zu unterstützen. Ziel: Die Rechte, die Ressourcen und die Repräsentanz von marginalisierten, vertriebenen Frauen, unter anderem mit Behinderung, sind in Aserbaidschan und Armenien ausgebaut. Vorgehensweise: Das Vorhaben entwickelt mit staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen Konzepte, um bessere soziale Dienstleistungen für Frauen und benachteiligte Gruppen anzubieten. Dazu gehören Freizeitaktivitäten, Fort- und Weiterbildungen sowie psychosoziale Unterstützung. Dafür schult es die Mitarbeiter*innen der Institutionen, beispielsweise Sozialarbeiter*innen. Ergänzend verbessert das Vorhaben die wirtschaftlichen Perspektiven von Geflüchteten, besonders Frauen. Es organisiert Schulungen und Beratungen und pilotiert Beschäftigungsmaßnahmen. Das Vorhaben fördert darüber hinaus lokale Initiativen, mit dem Ziel, Frauen und ihre Familien zu unterstützen. Vernetzung und finanzielle Unterstützung für diese lokalen Initiativen stärkt außerdem sozialen Zusammenhalt sowie Resilienz.