Stärkung der Resilienz in konfliktbetroffenen Aufnehmegemeinden im Ostkongo

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202340685
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.542.175,69
Noch verfügbar
€ 1.457.824,31
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2026 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère du Plan
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der Resilienz in konfliktbetroffenen Aufnehmegemeinden im Ostkongo (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340685; Strenghtening resilience in conflict-affected IDP host communities in Eastern DRC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340685
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Gegenwärtig leben in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo mehr als 1,5 Millionen Binnenvertriebene. Viele von ihnen wurden von lokalen Gemeinden aufgenommen, nur die wenigsten leben in Lagern. Ressourcen wie Land, Nahrungsmittel, Wasser, Feuerholz und Wohnraum sind äußerst knapp. Arbeitsplätze sind kaum zu finden, und es herrscht ein starker Wettbewerb um die wenigen Stellen. Infolgedessen kommt es häufig zu Konflikten zwischen Binnenvertriebenen und Mitgliedern der Aufnahmegemeinden. Sexualisierte geschlechtsbasierte Gewalt ist im Osten der DR Kongo weit verbreitet – sowohl im häuslichen Bereich als auch im Zusammenhang mit Konflikten. Es bestehen nach wie vor erhebliche geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Ziel: Die sozioökonomische Resilienz der Binnenvertriebenen und der Bewohner*innen der Aufnahmegemeinden ist unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Bedarfe verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt umfasst folgende Maßnahmen: •Beschäftigung fördern: Auf der Grundlage von Arbeitsmarktanalysen werden kurzfristige berufsqualifizierende Maßnahmen für Mitglieder der Aufnahmegemeinden und Binnenvertriebene angeboten. Das Projekt hilft den Menschen, ihr Einkommen zu erhöhen, indem sie beispielsweise kleine Unternehmen gründen oder einen besseren Arbeitsplatz finden. •Dialog zwischen Bürger*innen fördern: Die Mitglieder der Gemeindestrukturen, lokale Behörden, Jugend- und Frauengruppen sowie Vertreter*innen der Vertriebenen führen inklusive Dialoge. Auf diese Weise ermitteln sie Maßnahmen, um die Vertriebenen in die Aufnahmegemeinden zu integrieren und Frauen in Entscheidungsgremien eine stärkere Position zu verschaffen. •Mikroprojekte von Frauen unterstützen: Frauengruppen werden im Rahmen kleiner Initiativen unterstützt, um die Frauen zu stärken und die Prävention sexualisierter geschlechtsbasierter Gewalt sowie das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern.