MHPSS für vulnerable Gruppen in der Ukraine
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202340693
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 16.100.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.323.153,07
- Noch verfügbar
- € 8.776.846,93
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 13.10.2023 - 31.03.2029 (geplant)
- Startdatum
- 13.10.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerium für Veteranenangelegenheiten der Ukraine
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- MHPSS for vulnerable groups in Ukraine (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340693; MHPSS für vulnerable Gruppen in der Ukraine (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340693
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Erfahren Menschen Krieg, Gewalt und Vertreibung, hinterlässt das oft tiefe seelische Wunden. Derart traumatische Erlebnisse können zu Angststörungen, Depressionen und Selbstmordgedanken führen. Daher ist es für Betroffene wichtig, psychische Probleme als solche anzuerkennen und sich Unterstützung zu suchen. Das Gesundheitssystem der Ukraine steht durch den russischen Angriffskrieg vor großen Herausforderungen und kann die psychische Belastung der Bevölkerung nicht angemessen abfangen. Es fehlt an geschlechtsspezifischer psychosozialer Unterstützung für Veteran*innen, Binnenvertriebene, Rückkehrende und Bewohner*innen aufnehmender Gemeinden sowie weitere schutzbedürftige Gruppen. Zudem brauchen Verantwortliche spezialisiertes Fachwissen, um die Betroffenen zu behandeln. Ziel: Ein angepasstes Angebot mit Fokus auf mentale Gesundheit und psychosoziale Betreuung (Mental Health and Psychosocial Support, MHPSS) hilft Ukrainer*innen dabei, Kriegserlebnisse zu verarbeiten. Vorgehensweise: Das Vorhaben schult Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und andere soziale Fachkräfte, damit sie Menschen mit Kriegstraumata besser helfen können. Unterstützung erhält das Vorhaben hierbei durch die Nationale Universität Kiew-Mohyla Akademie (NaUKMA), die auf Kriegstraumata spezialisierte Module entwickelt und diese in die psychologische Ausbildung integriert. Weiterhin unterstützt das Vorhaben spezielle psychosoziale Angebote, darunter Maßnahmen, die die MHPSS fördern und für geschlechterbasierte Gewalt (gender-based violence, GBV) sensibilisiert sind. In Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „International Medical Corps verbessert es die Qualität von GBV- und MHPSS-Diensten für schutzbedürftige und kriegsbetroffene Gruppen. Parallel dazu bieten das Vorhaben psychosoziale Programme mit einem Fokus auf Frauen und Kindern an, um ihre (Re-)Integration in die Gemeinden zu erleichtern. Zusammen mit lokalen Nichtregierungsorganisationen setzt es Schulungen, maßgeschneiderte Therapien sowie digitale Lösungen um.