Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden in Irak
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202340701
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Irak
- Finanzierungsvolumen
- € 30.200.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 22.684.962,56
- Noch verfügbar
- € 7.515.037,44
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2023 - 31.05.2026
- Startdatum
- 01.06.2023
- Geplantes Enddatum
- 28.02.2027
- Tatsächliches Enddatum
- 31.05.2026
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Labour and Social Affairs (KRI)
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Employment Perspectives for Refugees, IDPs and Host Communities in Iraq (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202340701; Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden in Irak (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202340701
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Nach dem jahrelangen Konflikt ist die Lage im Irak und der Region Kurdistan weiterhin instabil: Viele Menschen befinden sich aufgrund der Zerstörungen und fehlender Arbeitsmöglichkeiten in einer wirtschaftlichen Notlage. Ziel: Besonders betroffen sind vier Millionen Rückkehrer*innen, die zuvor vor dem Terror des sogenannten Islamischen Staats (IS) geflohen waren, sowie 1,8 Millionen vertriebene Menschen. Vor allem die junge irakische Bevölkerung benötigt Einkommensmöglichkeiten, um sich eine Existenz aufzubauen. Vorgehensweise: Schwerpunkt des Vorhabens sind vier Arbeitsgebiete: 1. Leistungen für Behörden und Verwaltung: Das Vorhaben arbeitet eng mit den entsprechenden Vertreter*innen zusammen, um gesetzliche Vorgaben umzusetzen, durch die Binnenvertriebene und Flüchtlinge am Arbeitsmarkt teilhaben können. 2. Fähigkeiten für eine Berufsbeschäftigung: Aus- und Weiterbildungen für besonders schutzbedürftige Menschen anbieten, damit sie sich für den Arbeitsmarkt weiterbilden können. Damit verbessern sich ihre Aussichten, eine Beschäftigung zu finden. Der Schwerpunkt ist dabei, die Leistungsfähigkeit der Berufsbildungszentren zu erhöhen und die Aus- und Weiterbildungsprogramme zu verbessern. 3. Fähigkeiten für Unternehmensgründungen: Junge Menschen erhalten neben Hilfe auf der Jobsuche auch Unterstützung bei Unternehmensgründungen. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für Unternehmer*innen und zukünftige Beschäftige. Dies geschieht in Form von Trainings zur Geschäftsentwicklung und finanzieller Förderung. Dabei richtet sich das Vorhaben besonders an kleine und mittlere Unternehmen, die an sozialen und ökologischen Herausforderungen arbeiten. 4. Flexible befristete Beschäftigung: Das Vorhaben schafft für besonders schutzbedürftige Menschen befristete Beschäftigungsmöglichkeiten und stabilisiert damit ihre wirtschaftliche Situation. Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Angehörige der aufnehmenden Gemeinden erwerben Fähigkeiten, mit denen sie eine Beschäftigung aufnehmen können oder ein eigenes Unternehmen gründen können.