Etablierung eines Abfallwirtschaftsunternehmens und Recyclingzentrums sowie Förderung der Integration von geflüchteten Menschen in Ar-Ramtha (JOR)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202349280-106028
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Jordanien
- Finanzierungsvolumen
- € 167.812,28
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 112.254,97
- Noch verfügbar
- € 55.557,31
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2024 - 31.03.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Stadt Augsburg
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Abfallwirtschaft und -entsorgung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Partnerkommune gehört zu den sehr stark von der Krise in Syrien betroffenen Kommunen in Jordanien: Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich die Einwohneranzahl durch die Aufnahme geflüchteter Menschen von 100.000 auf ca. 180.000 Menschen fast verdoppelt. Die öffentliche Infrastruktur und besonders das lokale Abfallmanagement sind mit diesem Bevölkerungsanstieg überfordert. Zudem nehmen die sozialen Spannungen in der lokalen Bevölkerung mit anhaltender Dauer des Syrienkrieges und fehlender Rückkehraussicht der zugewanderten Menschen zu. Daher sollen die organisatorischen Kapazitäten der Abfallwirtschaft gestärkt, die Recyclingaktivitäten optimiert und erweitert sowie die fachlichen Kapazitäten der kommunalen Integrationsarbeit in Ar-Ramtha gestärkt werden. Im Handlungsfeld Abfallwirtschaft ist die operative Inbetriebnahme eines bereits gegründeten kommunalen Abfallwirtschaftsunternehmens, die Erweiterung der bestehenden Abfallsortieranlage zu einem kommunalen Wertstoffhof sowie die Einführung der Kompostierung organischer Abfälle vorgesehen. Die Stadt Augsburg kann die Partnerkommune dabei mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen unterstützen, wobei sowohl die lokale Bevölkerung sowie der informelle Sektor gleichermaßen profitieren sollen.