Reduzierung der Müttersterblichkeit und Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Frauen im Distrikt Newala, Tansania

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202349280-106341
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tansania, Vereinigte Republik
Finanzierungsvolumen
€ 94.756,75
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 94.756,75
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
11.03.2024 - 31.12.2025
Startdatum
11.03.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Landkreis Landsberg am Lech
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Projektpartnerschaft konzentriert sich auf die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Frauen und Neugeborenen und damit auf das SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen. Zwischen 2020 und 2022 sind insgesamt 11 Frauen durch Schwangerschaft und Geburt sowie 84 Neugeborene und 140 Säuglinge in der Region gestorben. Dies ist zu rund 70 Prozent auf mangelnde Infrastruktur zurückzuführen. In den Krankenstationen fehlt es an Strom, Wasser, Entbindungsbetten und Ausrüstung. Viele Geburten finden nachts statt, was die Geburt aufgrund der nicht vorhandenen Stromversorgung noch risikoreicher macht, daneben gilt Blutarmut als die Hauptursache der Müttersterblichkeit. Durch einen Stromanschluss besteht die Möglichkeit, Blutkonserven zu kühlen. Einen ersten Schritt zur Verbesserung der Situation liefert die Stromversorgung der Krankenstationen durch Solarmodule und Batterien, inklusive Ausbildung von Elektriker/innen, sowie Renovierung und Ausstattung mit modernen medizinischen Geräten. Auf Vorschlag der lokalen Verwaltung in der Partnerkommune wollen wir mit drei Gesundheitseinrichtungen starten, bei denen es aktuell den größten Bedarf gibt. Bei diesem Projekt steht uns das Landkreiskrankenhaus in Landsberg am Lech sowie das Kloster-Krankenhaus in der Partnerkommune beratend zur Seite.