Aus der Vergangenheit lernen und Zukunft gemeinsam gestalten - Kommunaler Fachaustausch der städtischen Museen in Windhoek und in Mannheim

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202349280-107232
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Namibia
Finanzierungsvolumen
€ 20.296,35
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 17.556,86
Noch verfügbar
€ 2.739,49
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
27.05.2024 - 31.12.2024
Startdatum
27.05.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Stadt Mannheim
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projektvorhaben soll im besonderen Maße dazu beitragen, den interkommunalen Dialog zwischen Mannheim und Windhoek rund um die Themen kommunale Kultur- und Bildungsarbeit und Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit voranzutreiben. Hierbei steht der entwicklungspolitische Ansatz im Vordergrund: Zunächst werden die namibischen Kolleg*innen bei einem Besuch eines städtischen Museums in Mannheim umfassende Einblicke in die kommunale Museums- und Bildungsarbeit bekommen. Im Rahmen eines Gegenbesuchs der Mannheimer Expert*innen in einem Museum in Windhoek wird die Umsetzung der zuvor erlernten Strategien und Maßnahmen evaluiert und gemeinsam vor Ort nachjustiert. Einen Schwerpunkt bilden die Bereiche Outreach- und Bildungsprogramme. Ziel ist es über die kommunale Kooperation zwischen Mannheim und Windhoek auch das Thema der kolonialen Vergangenheit und der aktiven Auseinandersetzung mit der deutsch-namibischen Geschichte gemeinsam im Spannungsfeld zwischen globalen Norden und Süden zu betrachten. Der Fachaustausch soll dazu genutzt werden, das konkrete Wissen und Know-How beider kommunalen Museumseinrichtungen in ein konkretes Ausstellungskonzept zu überführen. Im Ausstellungskonzept sollen die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Gruppen und die begleitenden Vermittlungs- und Bildungsformate für Ausstellungsbesucher*innen beider Städte im besonderen Maße mitgedacht werden. Ein Fokus liegt auf der Zielgruppe Jugendlicher. Damit wird der Stellenwert der kommunalen Bildungsarbeit im Museum sowie die entwicklungspolitische Partnerschaft nachhaltig gestärkt. Darüber hinaus erfährt das Thema der Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit auf kommunaler Ebene in der musealen Bildungsarbeit eine generelle Aufwertung, womit auch die breite Öffentlichkeit informiert und stärker an die Thematik herangeführt werden kann. Zudem wird durch das Projekt der Grundstein für eine weitergehende Kooperation beider Museen in der Zukunft gelegt.