Ausstattung und Eröffnung des Vcentri Hubs im Kyiver Bezirk Dniprovskyi

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202349280-107920
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 42.889,05
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 42.889,05
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 31.12.2024
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2024
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Berlin
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt soll die Einrichtung und technische Ausstattung eines neuen Stadtteilzentrums (Vcentri HUB) im Kiewer Bezirk Dniprovskyi unterstützen und den Weiterbetrieb im Katastrophenfall sichern. Im Jahr 2020 gründete das städtische Kommunikationszentrum im Auftrag des Kiewer Stadtrats das erste Netzwerk öffentlich zugänglicher Orte in der Ukraine, die Vcentri HUBs. Diese Hubs wurden ursprünglich als lokale Zentren für die Entwicklung der Demokratie und den Dialog zwischen Regierung und der Zivilgesellschaft konzipiert. Derzeit sind in Kiew drei Vcentri HUBs in Betrieb. Seit der russischen Invasion dienen sie als Anlaufstellen, in denen Bewohner, Binnenvertriebene, Freiwillige und Veteranen kostenlos z. B. rechtliche oder psychologische Beratung erhalten können. Seit 2024 sind die Vcentri HUBs in das zivile Schutzsystem Kiews integriert und bieten Sicherheit bei Hitze, Stromausfällen oder Bedrohungen aus der Luft. Gleichzeitig sollen in den Zentren Kompetenzen für ein Leben nach dem Krieg vermittelt werden. Der vierte Vcentri HUB im Bezirk Dniprovskiy soll vor diesem Hintergrund mit einem Dieselgenerator und einem Ton- und Videoaufnahmestudio ausgestattet werden. Die hier entstehenden Inhalte fördern die ukrainische Sprache und Kultur und bekämpfen damit die pro-russische Propaganda. Zudem soll der Hub zentraler Ort für das zukünftige Quartiersmanagement werden mit einem Monitoring soziale Stadt als erstem Baustein.