Förderung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen in Ruanda
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202349322
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ruanda
- Finanzierungsvolumen
- € 6.100.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.104.752,59
- Noch verfügbar
- € 995.247,41
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2024 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Trade and Industry
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Finanzwesen; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Finanzintermediäre des formellen Sektors; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen in Ruanda (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202349322; Women´s economic empowerment (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202349322
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Ruanda fördert die Gleichstellung der Geschlechter und hat erhebliche Fortschritte bei der Teilhabe von Frauen erzielt. Dennoch haben diese in der Arbeitswelt Hürden. Frauen nehmen weniger am Erwerbsleben teil und erledigen häufig die meisten Aufgaben im Haushalt. Zwar sind 51 Prozent der Kleinunternehmen in Frauenhand, aber sie machen meist weniger Umsätze. Generell leiden ruandische Firmen unter begrenztem Zugang zu Märkten und qualifiziertem Personal. Für Unternehmerinnen erschweren traditionelle Geschlechternormen zudem, dass sie Finanzmittel, Netzwerke und Mentoring erhalten. Am Arbeitsplatz hindert geschlechtsspezifische Diskriminierung, wie sexuelle Belästigung, Frauen am beruflichen Aufstieg. Es beeinträchtigt ihre Leistungsfähigkeit, wirkt sich auf ihre psychische Gesundheit aus und schränkt ihre Repräsentation in Führungspositionen ein. Ziel: Ruanda fördert hochwertige Beschäftigung und neue Arbeitsmöglichkeiten für Frauen und steigert die Wettbewerbsfähigkeit frauengeführter Unternehmen. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet in zwei Schwerpunktbereichen: Arbeitsbedingungen für weibliche Beschäftigte verbessern • Mit Unternehmen kooperieren, um Arbeitsbedingungen für Frauen zu verbessern • Unternehmen dabei unterstützen, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität zu steuern • Betriebliche Leitlinien entwickeln, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern, den Anteil von Frauen in Entscheidungspositionen steigern, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz beseitigen sowie geschlechtsspezifisches Lohngefälle abbauen Unternehmen unterstützen, die von Frauen geführt werden • Schulungen und Beratung anbieten • Langfristige Partnerschaften mit frauengeführten Unternehmen aufbauen • Initiativen von Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der ruandischen Regierung, die speziell geschlechtsspezifische Hindernisse für weibliches Unternehmertum angehen, finanziell und technisch unterstützen