Stromnetzanbindung Tunesien-Europa (ELMED)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202365112
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tunesien
- Finanzierungsvolumen
- € 35.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 35.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 21.12.2023 - 01.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 21.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 01.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- SOCIETE TUNISIENNE D'ELECTRICITE ET DU GAZ
- Sektoren übergeordnet
- Heizen, Kühlen, Energieverteilung
- Sektoren untergeordnet
- Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Stromnetzanbindung-Tunesien-Europa-Elmed-55112.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Bei dem geplanten Vorhaben ELMED handelt es sich um eine für Tunesien und Europa strategisch bedeutsame Integration der jeweiligen Stromnetze durch den Bau eines Hochspannungsunterseekabels und zugehöriger Infrastruktur. Die Verbindung wird den Handel mit Strom zwischen Tunesien und Italien bzw. dem Europäischen Verbundsystem ermöglichen. Entsprechend kann Tunesien damit seine Stromquellen diversifizieren und die Energiesicherheit erhöhen. Zudem trägt der Interkonnektor dazu bei, die Flexibilität des tunesischen Energiesystems zu erhöhen, was eine wichtige Voraussetzung für die geplante Integration von erneuerbarer Energie darstellt. Perspektivisch eröffnet das Projekt aber auch den Export von grünem Strom aus Tunesien nach Italien bzw. in die Europäische Union. Projektträger und Darlehensnehmer ist der tunesische Energieversorger STEG, der das Vorhaben gemeinsam mit dem italienischen Netzbetreiber TERNA umsetzt. Es ist das erste Mal, dass ein Land außerhalb der EU von einem Zuschuss der Connecting Europe Facility der EU Kommission profitiert. Neben der EU wird das Projekt durch Finanzierungen der EIB, der EBRD und der KfW finanziert. Auch die Weltbank leistet einen wichtigen Finanzierungsbeitrag. Das Projekt soll Ende 2028 in Betrieb gehen. Ziel des Vorhabens ist die Förderung des grenzüberschreitenden Stromhandels zwischen Tunesien und Italien zur Steigerung der Energiesicherheit, zur Senkung der Stromgestehungskosten und zur Verbesserung der Marktbedingungen für erneuerbare Energien in Tunesien.