Programm zur Verbesserung der nachhaltigen Stromversorgung in der DR Kongo - Phase I (Schaltanlage Goma)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202367399
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 11.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.629.944,08
Noch verfügbar
€ 1.370.055,92
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.12.2023 - 31.07.2026 (geplant)
Startdatum
12.12.2023
Geplantes Enddatum
31.07.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Sektoren übergeordnet
Heizen, Kühlen, Energieverteilung
Sektoren untergeordnet
Übertragung und Verteilung von Strom (Verbundnetze)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Programm-Zur-Verbesserung-Der-Nachhaltigen-Stromversorgung-In-Der-Dr-Kongo---Phase-I-Schaltanlage-Goma-58191.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Region der Großen Seen wird in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung u.a. von einem gravierenden Mangel an verlässlicher und kostengünstiger Elektrizitätsversorgung behindert. Die Länder streben daher den Aufbau eines regionalen Verbundnetzes an. Dies wird ermöglichen, die bedeutenden Wasserkraftpotentiale der Grenzflüsse gemeinsam zu nutzen und die Energieversorgung zu stabilisieren. Das Vorhaben sieht den Bau einer 220-kV-Übertragungsleitung von Karongi (Ruanda) über Rubavu (Ruanda) nach Goma (Demokratische Republik Kongo) und Kigali (Ruanda) vor, sowie den Bau der netzzugehörigen Umspannstationen. Es wird im Rahmen des NELSAP-Programms (Nile Equatorial Lakes Subsidiary Program) durchgeführt, das den Bau mehrerer Hochspannungsleitungen und Wasserkraftwerke entlang des Ruzizi-Flusses an der Grenze der drei Länder umfasst.Das Projekt verbessert die Stromversorgung von Kigali und Goma (Projektziel). Es trägt zur Schaffung eines regionalen Strommarktes sowie einer zuverlässigen und kostengünstigen Energieversorgung für die gesamte Region bei (Programmziel), um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo zu stärken (übergeordnetes Entwicklungsziel). Die hiervon profitierende Zielgruppe sind die Stromkonsumenten in Ruanda und dem Ostkongo.Das Vorhaben wird gemeinsam durch Zuschüsse aus Deutschland, den Niederlanden und einen Finanzbeitrag der Afrikanischen Entwicklungsbank sowie durch Eigenbeiträge der beteiligten Staaten finanziert.