Mikrofinanz VII (FPM ASBL)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202367720
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.253.375,68
Noch verfügbar
€ 5.746.624,32
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
25.02.2025 - 30.06.2029 (geplant)
Startdatum
25.02.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO
Sektoren übergeordnet
Industrie; Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Heimindustrie und Handwerk; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Finanzintermediäre des formellen Sektors; Informelle und halbformelle Finanzintermediäre
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Mikrofinanz-Vii-Fpm-Asbl-58329.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Der Sektoransatz im Handlungsfeld Förderung der Finanzsystementwicklung des Schwerpunkts Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zielt darauf ab, das nachhaltige Angebot an bedarfsgerechten Finanzdienstleistungen zu verbessern. Zielgruppe der Maßnahmen sind v.a. Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU) sowie die kongolesische wirtschaftlich aktive Bevölkerung. Das FZ-Engagement wurde dazu in den vergangenen Jahren so konzipiert, dass die Einzelmaßnahmen auf mehreren Ebenen ineinandergreifen. Zwei KKMU-orientierte Banken wurden gegründet, eine etablierte Mikrofinanzinstitution mit langfristigem Fremdkapital refinanziert und ein Fonds aufgelegt, welcher ausgewählte Finanzinstitutionen über Begleitmaßnahmen professionalisiert und mit mittel- bis langfristigem Refinanzierungskapital versorgt.Der nachhaltig etablierte Zugang zu Finanzprodukten (v.a. Krediten und Sparprodukten) ermöglicht es ländlichen und städtischen KKMU, die notwendigen Investitionen vorzunehmen, um wirtschaftliche Chancen nutzen zu können. Da KKMU häufig arbeitsintensiv operieren, sind positive Beschäftigungswirkungen für die Haushalte der Unternehmer selbst, aber auch deren Angestellte sowie deren Familien zu erwarten. Damit trägt der Sektoransatz zur Verringerung von sozialen Spannungen in der Bevölkerung und damit zur Konfliktvermeidung bzw. Friedensförderung bei. Außerdem vergrößert der Zugang zu bedarfsgerechten Finanzprodukten den Handlungsspielraum der Zielgruppe, um auf außergewöhnliche Belastungen, z.B. Tod oder Krankheit, reagieren zu können. Der Sektoransatz leistet somit einen Beitrag zur Armutsreduzierung sowie zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs).