Hromada Reconstruction Facility (IOM)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202367969
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 48.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 48.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.12.2023 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 20.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Hromada-Reconstruction-Facility-Iom-58089.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist es, durch die Hromada Recovery and Empowerment Facility (HREF) einen Beitrag zu Wiederaufbauprozessen auf der Ebene der Hromada (vor wenigen Jahren im Zuge einer Dezentralisierungspolitik neu eingeführte, Verbandsgemeinden vergleichbare Verwaltungsebene) zu leisten, die auf den Prioritäten der Einwohner der Gemeinde beruhen, die Resilienz stärken und integrative, geschlechtsspezifische dauerhafte Lösungen für konfliktbetroffene Gemeinschaften in der Ukraine fördern. Die HREF zielt darauf ab, auf Hromada-Ebene sog. Recovery Councils als gemeinsame Plattform für die lokalen Behörden und zivilgesellschaftliche Akteure einzurichten und durch Schulungsmaßnahmen in die Lage zu versetzen, durch Anwendung eines partizipativen Planungsprozesses Resilienz- und Wiederaufbaupläne zu entwickeln und umzusetzen. Der Schwerpunkt der Wiederaufbaupläne wird auf der Wiederherstellung der öffentlichen Versorgungsdienste (je nach ermittelter Prioritäten der Gemeindebewohner in den Bereichen Wasser/Abwasser, Abfall, Bildung oder Gesundheit sowie Energieversorgung) durch die Sanierung und Verbesserung der beschädigten Infrastruktur liegen. Verbunden werden die Maßnahmen mit gemeinschaftsbasierten Aktivitäten, die dazu beitragen, die Resilienz der Hromadas gegenüber wiederkehrenden Stressfaktoren zu stärken.Das Projekt wird hauptsächlich in Regionen (Oblasten) durchgeführt, in denen bereits andere FZ-Vorhaben mit IOM als Projektträger in den Bereichen Schaffung von Wohnraumkapazität und für Binnenvertriebene und Förderung von KMU laufen, nämlich Chernihiv, Kiev, Sumy, Kirovohrad, Poltava, Vinnyzja, Lviv, Ivano-Frankivsk, Zakarpattia, Cherni-vitsi und Kharkiw. IOM will durch geographische Konzentration komplementärer Vorhaben bewusst Synergien herbeiführen.