Regionalprogramm für Palästina-Flüchtlinge in der Nahost-Region (REPAC XIV)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202368504
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.000.000,00
Noch verfügbar
€ 3.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.10.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
23.10.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionalprogramm-Fuer-Palaestina-Fluechtlinge-In-Der-Nahost-Region-Repac-Xiv-54089.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Von rund 5,9 Mio. registrierten Palästina-Flüchtlingen leben rund ein Drittel in den Flüchtlingslagern, die nach 1948 bzw. 1967 in Jordanien, Syrien, dem Libanon und in den Palästinensischen Gebieten entstanden sind. Während eine politische Lösung nicht in Sicht ist, sind die Lebensbedingungen in fast allen Lagern von Überbevölkerung, Armut, Hoffnungslosigkeit und mangelhaften sanitären und hygienischen Verhältnissen geprägt.Modulziel des Regionalprogramms ist der verbesserte Zugang zu und die nachfrageorientierte Bereitstellung von sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur für die Bevölkerung in und um palästinensische Flüchtlingslager im Nahen Osten. Dies soll zu einer sichtbaren Verbesserung der Lebensbedingungen und nachhaltigeren Gestaltung der Grundversorgung der durch die anhaltenden Krisen betroffenen Bevölkerung führen und damit einen Beitrag zu Friedenssicherung und Stabilität in der Region leisten.Die FZ-Maßnahme ist als offenes Programm ausgestaltet und beinhaltet zwei Projektkomponenten: Projektkomponente A umfasst Maßnahmen der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die über einen partizipativen Ansatz (Camp Improvement Plans, CIP) in ausgewählten Flüchtlingslagern von UNRWA konzipiert und umgesetzt werden. Projektkomponente B umfasst ebenfalls investive Maßnahmen im Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die ohne Vorschaltung eines partizipativen Prozesses durch UNRWA umgesetzt werden können. Die Phase XIV des Vorhabens umfasst den Bau eines Gesundheitszentrums und Camp Services Office/Environmental Sanitation Office im Nur Shams Camp und den Bau einer Mädchenschule im Jenin Camp im Westjordanland (Komponente B) sowie Infrastrukturverbesserungen (Schulbau und Shelter) im Marka Camp in Jordanien (Komponente A).Zielgruppe des Vorhabens sind Palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten, Umsetzungspartner das UN Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA).