UNRWA Stabilisierung und Basisversorgung im Kontext der Corona-Krise

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202368793
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 20.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 20.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.12.2023 - 31.01.2024
Startdatum
14.12.2023
Geplantes Enddatum
31.01.2024
Tatsächliches Enddatum
31.01.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Stabilisierung-Und-Basisversorgung-Im-Kontext-Der-Corona-Krise-55200.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die israelisch-arabischen Kriege seit 1948 führten zur Vertreibung einer großen Anzahl an Palästinensern. Rd. 2,5 Mio. in den Palästinensischen Gebieten lebende Menschen sind als Flüchtlinge bei UNRWA registriert, etwa ein Drittel von ihnen leben in Flüchtlingslagern. In Jordanien sind es rd. 2,4 Mio. Menschen. In den Palästinensischen Gebieten beeinträchtigen die israelische Besatzung und wiederholte Gewalt-Eskalationen erheblich den Zugang zu medizinischer Versorgung und Schulbildung palästinensischer Flüchtlinge. Die Ausbreitung des Coronavirus seit Anfang 2020 hatte weitere negative Folgen für das bereits strukturell überlastete Gesundheitssystem. Insbesondere im Gazastreifen führen umfangreiche Beschränkungen des Waren- und Personenverkehrs, regelmäßigen Stromausfälle und fehlende finanziellen Mittel in den letzten Jahren zu verheerenden Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Gesundheitsleistungen.Ziel des Vorhabens ist, den Zugang zu medizinischer Basisversorgung sowie Schulbildung für Palästina-Flüchtlinge im Gazastreifen, im Westjordanland und in Jordanien, die von multidimensionaler Armut betroffen sind, während und nach der Corona-Pandemie aufrechtzuerhalten. Damit soll ein Beitrag zur Stärkung der Resilienz von Palästina-Flüchtlingen sowie zur Reduzierung des Konfliktpotenzials, das sich aufgrund der prekären sozioökonomischen Lage und des sehr hohen Drucks auf Ressourcen und Dienstleistungen innerhalb der Lager und für die dort lebenden Flüchtlinge ergibt, geleistet werden. Durch die Finanzierung von medizinischem Fachpersonal in UNRWA Gesundheitszentren sowie Lehrpersonal in UNRWA Schulen werden indirekt Flüchtlingen in Gaza, im Westjordanland und in Jordanien von der Maßnahme profitieren. Da UNRWA Mitarbeiter ganz überwiegend selbst Palästina-Flüchtlinge sind, leistet die Fortführung der Gehaltszahlungen während und nach der Corona-Krise gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung der Zielgruppe.