Berufl. Ausbildung,Aufbau einer Perspektive für das Leben auf dem Land für Jugendliche aus armen Familien,Förderung der sozio-ökonomischen Entwicklung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-6757
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Mosambik
- Finanzierungsvolumen
- € 441.874,27
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 318.839,15
- Noch verfügbar
- € 123.035,12
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2024 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.06.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Missionszentrale der Franziskaner e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Sekundarschulbildung Stufe II; Landwirtschaftliche Beratung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Bevölkerung der Region um Manica im Westen des Landes an der Grenze zu Simbabwe lebt vorwiegend von der Landwirtschaft. Das Gebiet ist sehr ländlich geprägt, die Region ist von extremer Armut bestimmt, 70% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Hier gibt es keine Möglichkeit, eine berufliche Ausbildung zu erwerben, so dass die jungen Menschen ihre Heimat verlassen und in die großen Städte und in Nachbarländer (Simbabwe, Südafrika) auswandern, um dort eine Arbeit zu finden. In ländlichen Gemeinden sind Mädchen und junge Frauen besonders benachteiligt. Im Vergleich zu den Männern ist ihr Zugang zur Bildung erheblich eingeschränkt, so dass ihre Ausbildung deutlich schlechter ist als der Durchschnitt. Dennoch spielen die Frauen eine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Nahrungsmitteln und der Schaffung von Einkommen für ihre Familien. Um den Jugendlichen und jungen Erwachsenen und der kleinbäuerlichen Bevölkerung insgesamt eine bessere Zukunftsperspektive eröffnen zu können, hat der lokale Partner zusammen mit den lokalen Akteuren einen entwicklungspolitischen Plan erarbeitet, um durch die Ausbildung in einer Landwirtschaftsschule mit ökologisch geprägter Landwirtschaft neue Möglichkeiten zur Verbesserung der bisherigen konventionellen Landwirtschaft zu eröffnen. Gleichzeitig geht es darum, die Kleinbauern-Familien zu fortzubilden, sich zu organisieren und zusammenzuschließen, damit sie ihre Interessen nachdrücklicher einbringen und vertreten können.