Stärkung kriegstraumatisierter und von Gewalt betroffener Frauen in der Ukraine

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-7823
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 786.614,40
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 188.307,20
Noch verfügbar
€ 598.307,20
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.05.2024 - 14.05.2026
Startdatum
15.05.2024
Geplantes Enddatum
14.05.2026
Tatsächliches Enddatum
14.05.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Amica e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Das Projekt stärkt von Krieg und Gewalt traumatisierte, intern vertriebene Frauen und Mädchen in der Ukraine. Sie erhalten Unterstützung bei der Wohnungssuche und bei Behördengängen. Durch Weiterbildungskurse werden sie befähigt, ein Einkommen zu generieren. Dies trägt dazu bei, dass sich die Lebensumstände der Frauen verbessern. Außerdem erhalten sie psychosoziale, therapeutische und rechtliche Beratung. Dadurch werden ihre Selbsthilfekapazitäten gestärkt, sodass sie Traumata bewältigen und mit Alltagsherausforderungen umgehen können. Gleichzeitig wird ein Begegnungsort geschaffen, an dem die meist sozial isolierten Frauen neue Kontakte knüpfen und Unterstützungsstrukturen aufbauen können. Die Frauen werden bei der Gründung eigener Unterstützungsgruppen bestärkt und durch Workshops befähigt, diese Selbsthilfegruppen eigenständig anzuleiten. Darüber hinaus wird eine bestehende zivilgesellschaftliche Frauenrechtsorganisation durch Trainings und Self-Care Maßnahmen befähigt, ihr Engagement für die Frauen nachhaltig fortzusetzen. Auch staatliche und andere zivilgesellschaftliche Unterstützungsangebote für die Frauen werden durch Trainings qualitativ verbessert, sodass sie die besonderen Bedürfnisse der von Krieg und Gewalt traumatisierten Frauen berücksichtigen.