Resilienzstärkung und Verbesserung der Lebens- und Einkommensbedingungen indigener Gruppen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-7860
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kolumbien
- Finanzierungsvolumen
- € 271.713,12
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 177.113,04
- Noch verfügbar
- € 94.600,08
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 15.07.2024 - 14.01.2027 (geplant)
- Startdatum
- 15.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 14.01.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Gesellschaft zur Förderung von Solidarität und Partnerschaft e. V.
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Genossenschaften; Grundlegende Ernährung; Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die nachhaltige Entwicklung der Wayuu-Gemeinschaften inmitten von Herausforderungen wie Wasserknappheit, Ernährungsunsicherheit und wirtschaftlicher Notlage zu fördern. Die Maßnahmen fokussieren sich auf die Hauptbereiche Wasserversorgung, ökonomische Befähigung und Umweltschutz. Zunächst wird die Wasserversorgung durch den Bau einer solarbetriebene Entsalzungsanlage verbessert, die über 3.000 Wayuu aus 5 Gemeinschaften versorgt. Gleichzeitig wird durch Spirulina-Produktion der Mangelernährung von Schüler:innen entgegengewirkt, unterstützt durch einen Schulgarten für die Erprobung klimaangepasster Anbaumethoden. Zusätzlich dazu wird Lokalunternehmertum durch die Errichtung eines Produktivzentrums in einem ethno-pädagogischen Institut und dem Kapazitätsaufbau in einer handwerklich betriebenen Saline gefördert. Der Fokus liegt hierbei auf der Herstellung von Handwerksprodukten aus einheimischen Ressourcen. Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit werden gestärkt, um die Produkte zu vermarkten und den Tourismus zu fördern. Als dritte Säule wird Umweltschutz und Wissensaustausch gefördert. Hierfür werden Strukturen zur Mobilisierung indigenen Wissens aufgebaut, regelmäßige Wissensaustauschveranstaltungen zwischen Wayuu und akademischen Akteuren sowie Schulungen zu Umweltthemen organisiert. Ein Pilotprojekt zur hydrologischen Regeneration wird gestartet, um die ökologische Widerstandsfähigkeit in der Region zu unterstützen.