Verbesserung der rechtlichen und psychosozialen Versorgung von weiblichen Opfern sexualisierter Kriegsgewalt in Bosnien und Herzegowina
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-7922
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bosnien und Herzegowina
- Finanzierungsvolumen
- € 337.065,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 234.164,00
- Noch verfügbar
- € 102.901,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2024 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Amica e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte; Soziale Sicherung; Entwicklung von Recht und Gerichtswesen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt stärkt weibliche Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt in Bosnien und Herzegowina, die bis heute mit den Folgen des Unrechts und der Traumatisierung kämpfen. Durch Schulung und Vernetzung an Gerichtshöfen wird die psychologische Betreuung von Zeug*innen in betreffenden Strafprozessen verbessert, sodass die besonderen Bedürfnisse der von sexualisierter Kriegsgewalt traumatisierten Frauen besser berücksichtigt werden. Gewaltbetroffene Frauen erhalten psychosoziale, therapeutische und rechtliche Begleitung. Dadurch werden ihre Selbsthilfekapazitäten gestärkt. Außerdem erhalten sie Gründerinnen-Trainings, Gründungszuschüsse und Unterstützung in der Generierung von neuen Einkommensquellen. Frauen werden darin bestärkt, sich in Überlebenden-Vereinen zu engagieren, um ihre Interessen auf gesellschaftlicher Ebene sichtbarer zu machen. Dies wirkt zugleich der Gefahr von sozialer Isolation entgegen.