MAP Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen im Orangenanbau und -verarbeitung in Brasilien durch Stärkung nachhaltiger Praktiken
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-7931
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Brasilien
- Finanzierungsvolumen
- € 920.358,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 572.358,00
- Noch verfügbar
- € 348.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.05.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- TIE Internationales Bildungswerk e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Arbeitnehmerrechte; Sozialdialog
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Maßnahmen zielen auf die Stärkung von Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen, die Verringerung der Informellen Beschäftigung, auf die Stärkung nachhaltiger Praktiken entlang der Wertschöpfungskette und auf die Entwicklung und Verbreitung/Skalierung von Best Practice Modellen. Hierfür werden Aktivitäten zur Stärkung von Bildungs-, Dialog- und Organisierungsfähigkeiten von Gewerkschaften durchgeführt, sodass Rechteinhaber*innen die Möglichkeit erhalten, für sich selbst einzutreten. Des Weiteren werden in Kooperation mit Gewerkschaften, Kleinbauernverbänden und staatlichen Akteuren Modelle zur Formalisierung von Beschäftigung entwickelt. Entlang der Wertschöpfungskette werden in Kooperation mit Gewerkschaften, Kleinbauernverbänden, Zertifizieren, Universitäten, staatlichen Organisationen in Brasilien sowie Handelsunternehmen und -gewerkschaften in Deutschland Aktivitäten zur Risikoanalyse in Brasilien durchgeführt, Dialoge zwischen Gewerkschaften und Unternehmen gefördert, Best Practice-Verfahren zur Lösung der von allen Akteuren als grundsätzlich bewerteten Problemen entwickelt und Ansätze zu deren Skalierung realisiert, um sowohl ein gemeinsames Verständnis verschiedener Akteure der Probleme entlang der Wertschöpfungskette als auch der Instrumente zu deren Lösung zu ermöglichen.