Verbesserung der ländlichen Mutter-Kind-Gesundheitsversorgung durch Hebammenausbildung, -weiterbildung, -vernetzung und gemeindebasiertes Engagement
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-7954
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sierra Leone
- Finanzierungsvolumen
- € 1.119.999,75
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 570.000,00
- Noch verfügbar
- € 549.999,75
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 15.10.2024 - 14.10.2028 (geplant)
- Startdatum
- 15.10.2024
- Geplantes Enddatum
- 14.10.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Finanzwesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit; Bildung allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Bildungseinrichtungen und Fortbildung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Informelle und halbformelle Finanzintermediäre; Förderung reproduktiver Gesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Mutter-Kind-Gesundheitsangebote im ländlichen Raum der Südprovinz Sierra Leones sind verbessert, indem die Hebammenausbildung durch eine günstige Lernumgebung gestärkt ist, praktizierende Hebammen qualitativ hochwertige Geburtshilfe leisten und die ländliche Bevölkerung eine aktive Rolle in der Mutter-Kind-Gesundheitsversorgung einnimmt und einen barrierearmen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen hat. Unterziel 1 beinhaltet die Schaffung eines günstigen Lernumfeldes für Hebammenschüler:innen durch ein Wohnheim auf dem Schulgelände. Unterziel 2 umfasst den Kapazitätsausbau lokaler Gemeinden zur Beteiligung an Verbesserungen der Mutter-Kind-Gesundheit, durch Maßnahmen wie dem Aufbau von Gemeindegesundheitskomitees, Feedbackmechanismen, Stärkung von Selbsthilfegruppen und Empowerment von schwangeren Frauen, Sensibilisierung der Gemeinden zu förderlichen Mutter-Kind-Gesundheitspraktiken, Unterstützung von Gemeindevorhaben bei der Stärkung männlicher Partizipation bei Mutter-Kind-Gesundheit. Unterziel 3 fördert die Interessensvertretung von Hebammen durch Kapazitätsaufbau in Advocacy und verbesserter Vernetzung im Hebammensektor. Mit Unterziel 4 wird eine verbesserte Mutter-Kind-Gesundheitsdienstleistung erreicht durch Aufbau eines Mentoringprogramms für berufseinsteigende Hebammen, Verbesserung der Kompetenzen in der Lehre, berufliche Weiterbildungen für praktizierende Hebammen und Gesundheitspersonal und geburtshilfliche Ausstattung von ländlichen Gesundheitsstationen.