Wege zu widerstandsfähigen Lebensgrundlagen für die indigene Bevölkerung in der Provinz Ratanakiri, Kambodscha
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-7959
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Kambodscha
- Finanzierungsvolumen
- € 360.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 360.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.06.2024 - 31.03.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.06.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Deutsche Welthungerhilfe e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte; Landwirtschaftliche Wasserressourcen; Landwirtschaftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zielt auf die Anfälligkeit der indigenen Bevölkerung ab, die angesichts fehlender Einkommensmöglichkeiten zu Nahrungsmittelmangel und anhaltenden Ernährungsproblemen auf Haushaltsebene führt. Das Projekt wird in vier Bezirken der Provinz Ratanakiri, Kambodscha, durchgeführt und richtet sich an 610 indigene Landwirte und 2.440 zugehörige Haushaltsmitglieder (insgesamt 3.050 Personen) in 23 Gemeinden. Das übergeordnete Projektziel ist die nachhaltige Verbesserung der Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit von 610 indigenen Bauernhaushalten und der Aufbau einer widerstandsfähigen Lebensgrundlage mit Schwerpunkt auf der Sicherung von Nahrungsmitteln, Einkommen und Landrechten. Während der Projektlaufzeit werden 460 Bäuerinnen den Gemüseanbau in ihren Hausgärten verbessern und diversifizieren. Sechs Schulen mit 701 Schülern und 40 Lehrern werden in die Lage versetzt, Schulgärten zu bewirtschaften. 150 Cashewnussbauern (90 Männer / 60 Frauen) werden von den verbesserten Wertschöpfungsketten der 3 Verarbeitungszentren profitieren. Indigene Gemeindegruppen werden ihre Fähigkeit gestärkt haben, sich in Fragen der Gemeindeentwicklung zu engagieren, z. B. in Bezug auf Landrechte und die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, und durch Spargruppen die individuelle Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Das Projekt verfolgt einen gemeinschaftlichen Entwicklungsansatz mit Schwerpunkt auf der Einbeziehung von Frauen und Jugendlichen.