Agroforst zur Ernährungssicherung und Verbesserung der adaptiven Kapazität in neun Gemeinden des Landkreises Coripata, Departement La Paz, Bolivien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-7983
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bolivien, Plurinationaler Staat
Finanzierungsvolumen
€ 207.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 130.218,52
Noch verfügbar
€ 76.781,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.10.2024 - 14.10.2027 (geplant)
Startdatum
15.10.2024
Geplantes Enddatum
14.10.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Regenwald-Institut, Institut für angewandten Regenwaldschutz e.V.
Sektoren übergeordnet
Forstwirtschaft; Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Umwelterziehung/ -fortbildung; Landwirtschaftliche alternative Entwicklung; Forstentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ziel des Projekts ist es die Nahrungsmittelsicherheit und die Kapazitäten zur Selbtsversorgung für 180 Kleinbauernfamilien in neun Dorfgemeinschaften der Gemeinde Coripata, Bolivien, zu verbessern und die Selbstermächtigung der Kleinbauern durch Engagement in selbstverwalteten kleinbäuerlichen Organisationen zu fördern. Dies wird ermöglicht, durch die Umstellung von einer vorwiegend monokultiven Wirtschasftsweise auf die Bewirtschaftung biodiverser Agroforstsysteme, in denen sowohl Cash Crops als auch Produkte für die eigene Subsistenz angebaut werden. Unterstützt wird diese Umstellung durch theoretisch-praktische Wissensvermittlung zum Management von Agroforstsystemen und zu nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen, sowie zur Verbesserung der Kapazitäten in Bezug auf das Management selbstverwalteter kleinbäuerlicher Organisationen zur Förderung von Agroforstsystemen und zu Verarbeitung und Vermarktung von deren Produkten. Durch den Aufbau lokaler Akteursnetzwerke aus Kleinbauern, Gemeindeorganisationen und Behörden der Lokalregierung wird zudem die Teilhabe der Kleinbauern an Entscheidungsprozessen gestärkt, wodurch langfristig verbesserte Rahmenbedingungen nachhaltige Anbausysteme in der Region geschaffen werden.