Verbesserung der friedlichen Koexistenz und des sozialen Zusammenhalts in konfliktbetroffenen Gemeinden im Gouvernement Ninewa, Irak

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-8027
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 473.742,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 355.004,00
Noch verfügbar
€ 118.738,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2024 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.12.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Projekt zielt darauf ab, den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Miteinander in 3 Distrikten des Gouvernements Ninewa, zu stärken. Dies soll durch Schaffung einer Basis für gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit erreicht werden, um so langfristige Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben zu legen. Primäre Zielgruppe sind 750 bedürftige Personen. Hierzu sind eine Reihe von Zielsetzungen vorgesehen: 1. Maßnahmen zur Verständigung zwischen den Gruppierungen zwecks verbessertem sozialen Zusammenhalts. 2. wird der Zugang zu Möglichkeiten der Existenzsicherung verbessert, um wirtschaftliche Vernetzung und gemeinschaftliches Engagement zu stärken. 3. wird eine Vernetzung/Koordination zwischen lokalen und nationalen Friedensbildungsinstanzen angestrebt, um die Friedensförderung zu stärken. 4. legt das Projekt Wert auf den Kapazitätsaufbau der Partnerorganisation, damit diese ihre Rolle bei der Förderung des sozialen Zusammenhalts effektiver wahrnehmen kann. Grundlegend ist ein partizipativer Ansatz vorgesehen, der die Einbindung von Schlüsselpersonen aus Wirtschaft, Religion und Regierung wie auch Vertreter*innen der Gemeinden in alle Entscheidungsprozesse vorsieht. Benachteiligten Gruppen sind strukturell im Kern des Projekts verankert, wie auch ein ganzheitlicher Ansatz, der Wirtschaft, Zusammenleben und Kultur verbindet. Durch breite Beteiligung lokaler Akteur*innen soll eine dauerhafte Basis für sozialen Zusammenhalt in Ninewa geschaffen werden.