Förderung einer Kultur des Respekts zwischen tamilischen, singhalesischen und muslimischen Gemeinden im Norden Sri Lankas

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-8040
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sri Lanka
Finanzierungsvolumen
€ 1.021.762,50
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 334.653,00
Noch verfügbar
€ 687.109,50
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
medico international e.V.
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kern des Projekts ist es, die in Trainings erlernten Kenntnisse in die Interaktion und Organisation von Zusammenkünften der bisher voneinander isoliert lebenden ethnisch-religiös geprägten Gruppen in sechs Dörfern einfließen zu lassen. Die Gruppen werden dabei unterstützt, selbstorganisiert kulturellen Austausch, Zusammenarbeit und vielfältige Interaktionen zwischen den Gruppen zu initiieren. Alle Maßnahmen dienen dem Ziel der Förderung einer Kultur des Respekts zwischen tamilischen, singhalesischen und muslimischen Gemeinden im Norden Sri Lankas. Das Projektvorhaben beinhaltet Schulungen und Erfahrungsaustausch für Frauen zur Erweiterung der Kenntnisse für diversifizierte Einkommensmöglichkeiten und Entwicklung von Kleinunternehmen im ländlichen Raum im Norden Sri Lankas. Weitere Schulungen und Exkursionen richten sich an Frauen, Männer, junge Erwachsene und Kinder und Jugendliche und vermitteln Kenntnisse der Gründung und Selbstorganisierung von Frauen in Selbsthilfegruppen (SHG) von jungen Erwachsenen und Kinder und Jugendlichen in Clubs sowie unterstützen die bereits etablierten Community-Based Organisationen (CBOs) in den sechs Dörfern. Die genannten Zielgruppen und zusätzlich einige der zentralen lokalen, staatlichen Akteure in den Distrikten erhalten alle umfänglich Trainingsmaßnahmen zu Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Kultur und Ethnizität, Konfliktbearbeitung, psychologische Basisberatung, Gleichstellung der Geschlechter, Sozialwesen und Menschenrechte.