Stärkung der Resilienz vulnerabler Haushalte und vom Krieg betroffenen Kommunen durch gemeinwohlorientierten Wiederaufbau im Bucha Rajon
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-8066
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 1.125.002,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 536.995,00
- Noch verfügbar
- € 588.007,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.09.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Arbeiterwohlfahrt International e. V.
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Menschenrechte; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Einwohner*innen der Projektregion bringen sich bei der Umsetzung der kommunalen Wiederaufbaupläne ein. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die in allen Projektorten Gemeindezentren (Hubs) aus- und aufbauen werden gestärkt. Diese bieten u.a. ausgestattete Büroarbeitsplätze (shared desk wie in Co-Working Spaces), Kinderbetreuung, Begegnungsräume für unterschiedliche Veranstaltungen und Beratungen an. Der soziale Zusammenhalt unter den direkten Zielgruppen (darunter viele Binnengeflüchtete) in der Projektregion wird durch soziale und kulturelle Veranstaltungen wie Wirtschaftsmessen, Filmvorführungen mit anschließender Diskussion und Sportveranstaltungen gestärkt. Diese werden in Eigeninitiative von lokalen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen organisiert und veranstaltet, die durch das Projekt institutionell gestärkt und gefördert werden. Vulnerable Personen werden in die Lage versetzt (nicht-)staatliche Unterstützungsleistungen zu beantragen. Ausgewählte Personen werden in neue Berufen umgeschult und an Unternehmen vermittelt oder dabei unterstützt sich selbstständig zu machen, mit dem Ziel die ökonomische Resilienz vulnerabler Haushalte zu stärken. Dafür wird eine einmalige Anschubfinanzierung bereitgestellt. Austauschformate tragen zum Wissenstransfer zur Weiterentwicklung der ukrainischen partizipativen Wiederaufbauagenda auf Oblast und nationaler Ebene bei. Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion werden als Querschnittsthema eingebracht.