Gewaltreduktion im Nordosten Brasiliens durch die Stärkung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Jugendlichen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-8075
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Brasilien
Finanzierungsvolumen
€ 1.114.997,35
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 392.009,93
Noch verfügbar
€ 722.987,42
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Deutscher Caritasverband e.V.
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Menschenrechte
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Selbstorganisation sowie die Selbstschutzfähigkeiten der jungen, vorwiegend afrobrasilianischen Menschen im Projektgebiet sowie ihre Kapazitäten für die politische Partizipation und zur Überwachung von staatlichen Maßnahmen zur Gewaltprävention sollen u. a. durch einschlägige Schulungen und die Gründung bzw. Stärkung von Jugendnetzwerken befördert werden. Auch sollen die Sensibilisierung und Vernetzung der Gemeinschaftsmitglieder in den Stadtvierteln, in denen die jungen Menschen leben, vorangetrieben werden, mit dem Ziel, gemeinsam Methoden zur Gewaltprävention umzusetzen. Außerdem strebt das Projekt an, die Zusammenarbeit junger Führungspersönlichkeiten, Vertreter_innen der organisierten Zivilgesellschaft und staatlicher Institutionen zu vertiefen, um evidenzbasierte und effektive Methoden der Gewaltprävention umzusetzen und institutionell zu verankern. U.a. sollen Sicherheitsbeamt_innen und Mitarbeitende von sozialen Institutionen in gewaltpräventiven Ansätzen weitergebildet und eine App für ein partizipatives Monitoring von Gewaltfällen entwickelt werden. Nicht zuletzt sollen der interregionale Dialog, die thematische Expertise und die Advocacy-Fähigkeiten der lokalen Projektträger gestärkt werden.