SDG 5, Child Marriage: Bekämpfung von Kinderheirat und damit verbundenen unethischen Praktiken der Geschlechterungleichheit in Rajasthan, Indien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-8134
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Indien
Finanzierungsvolumen
€ 585.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 193.098,00
Noch verfügbar
€ 391.902,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.12.2024 - 30.04.2028 (geplant)
Startdatum
01.12.2024
Geplantes Enddatum
30.04.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Terre des Hommes Deutschland e.V. Hilfe für Kinder in Not
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Kinderheirat ist ein globales Problem, das überall auf der Welt vorkommt. In Indien gibt es jedoch die meisten Kinderbräute der Welt und ein Drittel der Gesamtzahl. Rajasthan ist einer der Bundesstaaten mit einer hohen Prävalenz von Kinderheiraten im Land. Neben der Kinderheirat gibt es auch andere geschlechtsspezifische Gewalt, die ein unsicheres Umfeld für junge Mädchen und Frauen schafft. Es gibt Gesetze, die Kinderheirat verbieten, aber ihre Umsetzung ist ein Problem, weil die Gesetze, die im Widerspruch zu gesellschaftlichen Normen und Praktiken stehen, kaum Erfolg haben. Kinderheirat hat verschiedene Auswirkungen auf Mädchen und Jungen, wie z. B. den Abbruch der Ausbildung, frühe wirtschaftliche Verantwortung, häusliche Gewalt, psychologische Traumata und frühe Schwangerschaften. Auf der Makroebene trägt die Kinderheirat dazu bei, den generationenübergreifenden Kreislauf von Armut, geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt fortzusetzen. Um auf die Abschaffung der Kinderheirat und ihrer sozialen Sanktionierung hinzuarbeiten, zielt das vorgeschlagene Projekt auf vier Aspekte ab: auf die eigene Person (Vorbereitung des Einzelnen auf seine eigene Handlungsfähigkeit), auf die Gesellschaft (Mobilisierung der Gesellschaft zur Verurteilung und Reduzierung von Kinderheirat), auf das System (Stärkung des bestehenden Kinderschutzsystems) und auf die Solidarität (Zusammenschluss mit bestehenden Initiativen, die gegen Kinderheirat und geschlechtsspezifische Gewalt kämpfen).