Verteidigung kollektiver Rechte, Gemeindedemokratie und informierte Partizipation in Oaxaca
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-8168
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Mexiko
- Finanzierungsvolumen
- € 99.493,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 83.479,00
- Noch verfügbar
- € 16.014,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2024 - 31.10.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Partner Südmexikos e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Menschenrechte; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mit thematischen Foren wird EDUCA in vier Regionen Oaxacas, in denen sich wirtschaftliche Großprojekte befinden, die Beanspruchung von indigenen und Landrechten fördern. Sozialen Bewegungen in Oaxaca wird der Raum geboten, um über ihre Rolle unter den Bedingungen der neuen Regierung zu reflektieren sowie ihre Vernetzung und Artikulation zu verbessern. Während der Projektdauer sind thematische Mobilisierungen zur Verteidigung kollektiver Rechte (Problematiken: Bergbau, Flüsse, Mais, indigene Rechte) geplant. Auch mehrere direkte Dialoge und Lobbyarbeit mit Regierungen und anderen gesellschaftlichen Akteuren sollen die informierte Partizipation dieser kollektiven Akteure verstärken. In einer Weiterbildung in kommunitärer Kommunikation werden Führungspersönlichkeiten aus den Gemeinden in Kommunikation, Journalismus, der Bekanntmachung von Menschenrechtsverletzungen ausgebildet. Neue Narrative werden erarbeitet. Die Gemeindeführer artikulieren sich regionenübergreifend und formulieren eine gemeinsame Agenda für die Verteidigung der Rechte angesichts großer Infrastrukturprojekte. Die Resultate des Projekts werden in einer Kampagne für die Achtung der territorialen Rechte zusammengefasst, die in den vier Regionen durchgeführt wird. Zur Durchführung der verschiedenen Projektreisen in die marginalisierten und schwierig zugänglichen Gemeinden ist die Anschaffung eines Fahrzeugs erforderlich.