Inklusive Stärkung der Gesundheitsdienstleistungen für Mütter und Kinder im Woreda Chifra, Region Afar, Äthiopien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202406007-8183
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 99.218,70
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 77.957,55
- Noch verfügbar
- € 21.261,15
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2025 - 31.07.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Engagement Global gGmbH
- Trägerorganisation: Art
- 22
- Umsetzungspartner
- Ärzte der Welt e.V.
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Basisgesundheitsdienste; Aus- und Fortbildung im Bereich Bevölkerungsmedizin und reproduktive Gesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- -
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Region Afar zählt zu den semi-ariden Gegenden im Osten Äthiopiens, die stark von der Klimakrise betroffen sind. Auch Auswirkungen des Tigraykonflikts sind weiterhin spürbar. Mangel an Trinkwasser und Stromversorgung tragen zu schwierigen Lebensumständen bei. Neben einer niedrigen Alphabetisierungsrate, starker Ausprägung von FGM/C und einer hohen Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen prägen fehlendes Wissen und mangelnde Akzeptanz die Beziehung zur bestehenden Gesundheitsversorgung. Im Fokus dieses Projekts steht eine umfassende Verbesserung der Mutter- und Kindgesundheit in einem Bezirk. Das Projekt strebt an, Qualität und Quantität mehrere Gesundheitsinstitutionen zu verbessern und die soziale Verantwortung der Bevölkerung zu stärken. Durch Rehabilitierungen und Trainings werden die angebotenen medizinischen Leistungen langfristig professioneller und attraktiver. Der Einbezug von Beamten, Älteren sowie Entscheidungsträgern in den Familien zielt auf eine verstärkte Inanspruchnahme der Dienste und die Möglichkeit, Bedarfe und Feedback einzubringen, ab. Öffentliche Maßnahmen wie Konferenzen sollen Wissen generieren und Austauschgruppen sowie Dorfbesuche werden insbesondere marginalisierte Frauen in entlegenen Orten erreichen und informieren. Die angebotenen medizinischen Leistungen sowie die Kommunikation zwischen Gesundheitsamt, Personal und der Bevölkerung sollen dadurch über die Projektlaufzeit hinaus verbessert werden, um längerfristige Wirkungen zu erzielen.