WASH-Sicherung in ländlichen Gebieten in Taizz, Jemen. Förderung von inklusivem Zugang zu Wasser und Zusammenhalt in drei Gemeinden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202406007-8184
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 92.022,75
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 92.022,75
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2024 - 31.07.2025
Startdatum
01.11.2024
Geplantes Enddatum
31.07.2025
Tatsächliches Enddatum
31.07.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Tearfund Deutschland e.V.
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Provinz Taizz leidet unter Wasserarmut. Die WASH Versorgung im dazugehörigen Zielbezirk Al-Mawasit gestaltet sich katastrophal. Umliegende Wasserstellen sind nur schwer zu erreichen, Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von wasserbürtigen Krankheiten finden kaum Anwendung. Die geografischen Begebenheiten verschlimmern die Notlage. Das Projekt ziel darauf ab, diesen Problemen durch folgende, von den Gemeinden unterstütze Maßnahmen zu begegnen: 1. Instandsetzung und Reparatur von lokalen Wassertanks, einer Zisterne und bestehenden Wasserleitungen um den Zugang zu Wasser erheblich zu verbessern 2. Bildung von Wasserausschüssen zur Umsetzung eigenverantwortlichem Wassermanagements 3. Hygieneschulungen inkl. Haus- und Schulbesuchen 4. Fokusgruppendiskussionen mit den Gemeinden zur lösungsorientierten Klärung/Findung gemeinschaftlicher Bedarfe und Probleme 5. Vernetzung der Gemeinden mit Autoritäten und lokalen AkteurInnen im Bereich WASH 6. Stärkung der Partner-NGO Neben der konkreten Förderung von Zugang zu Wasser hat das Projekt Auswirkungen auf verbundene soziale und wirtschaftliche Fragen. So befasst sich das Projekt mit der Sichtbarmachung und Infragestellung von Geschlechternormen in den Gemeinden, indem Frauen verstärkt an Entscheidungsfindungen und Männer an der Wasserbeschaffung beteiligt werden. Nachhaltige Aspekte wie die Schonung des Grundwassers oder die Langlebigkeit neu zu etablierenden gesellschaftlichen Strukturen und Prozesse stehen im Vordergrund.