Stärkung lokaler Infrastruktur in Sinjar

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202418010
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Irak
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.12.2024 - 30.11.2028 (geplant)
Startdatum
12.12.2024
Geplantes Enddatum
30.11.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Lokaler-Infrastruktur-In-Sinjar-62507.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Im Nachgang des IS-Konflikt von 2013 bis 2017 verbessert sich die humanitäre Lage im Irak langsam, über 1 Mio. Binnenvertriebene konnten jedoch bis heute noch nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren. Dies ist vor allem bedingt durch mangelnden Zugang zu grundlegender Versorgung, zerstörtem Wohnraum sowie fehlenden Existenzmöglichkeiten. Über das Vorhaben der Übergangshilfe werden mit 15 Mio. Euro die Stärkung der Resilienzfähigkeit sowie Verbesserung der Lebensperspektiven der von Flucht betroffenen Bevölkerung durch Sanierung von kommunaler Basisinfrastruktur, Instandsetzung von Wohnraum und verbessertem Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen finanziert. Die wichtigsten Hilfsmaßnahmen sind dabei: - Sanierung/Neubau von beschädigtem Wohnraum (min. 260 Wohneinheiten) der Schadenskategorie III/IV) - Sanierung kommunaler Wasserversorgungsanlagen (6 Einheiten) - Training von lokalen Verwaltungsmitarbeitenden, Angehörigen der Zielkommunen, Dorfältesten oder auch Mitgliedern lokaler NGOs hinsichtlich Instandsetzung und Wartung der zur Verfügung gestellten Technik und Anlagen - Sensibilisierung der Bevölkerung der Zielkommunen für relevante Aspekte des Umweltschutzes und NachhaltigkeitDarüber hinaus wird geprüft, an welchen Standorten technische Optionen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie (z.B. Fotovoltaikanlagen) eingesetzt werden können. UNOPS ist sowohl Empfänger als auch Projektträger des Vorhaben und setzt die Maßnahmen über eigene Kapazitäten um. Die Zielgruppe umfasst die von Flucht betroffene Bevölkerung in ländlichen und peri-urbanen Regionen des Distrikts Sinjar im irakischen Gouvernorat Ninewa.