Stärkung der Resilienz konfliktbetroffener und gefährdeter Gemeinden in Libyen durch Unterstützung... - Phase II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202418226
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Libyen
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.000.000,00
Noch verfügbar
€ 8.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
12.12.2024 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
12.12.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
NRC FLUECHTLINGSHILFE DEUTSCHLAND GGMBH
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Resilienz-Konfliktbetroffener-Und-Gefaehrdeter-Gemeinden-In-Libyen-Durch-Unterstuetzung---Phase-Ii-57973.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs war Libyen bereits vor der COVID-19 Pandemie und dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit erheblichen Herausforderungen bei der Grundversorgung konfrontiert. Der bewaffnete Konflikt ging und geht einher mit einer massiven Binnenvertreibung, flankiert von erheblichen Menschenrechtsverletzungen wie sexuelle Gewalt und Zwangsrekrutierung durch bewaffnete Gruppen. Die sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine führen in Libyen zu erheblichen, zusätzlichen Herausforderungen für die Basisgrundversorgung. Im Zusammenhang von Sturm Daniel kam es im September 2023 im Osten Libyens zu starken Überschwemmungen und Zerstörungen von grundlegender Infrastruktur.Diese zweite Phase des Vorhabens unterstützt weiterhin die Widerstandsfähigkeit und den sozialen Zusammenhalt der von Konflikten betroffenen vulnerablen Gemeinden in Libyen durch integrierte Ansätze in den Bereichen Wohnungsbau und Infrastruktur, Beschäftigungsförderung und Rechtsberatung. Erzielt wird dies durch eine Verbesserung der Lebensbedingungen durch Zugang zu adäquaten/dauerhaften Wohnraum und öffentlicher Basisinfrastruktur. Dies inkludiert die Schaffung und Rehabilitierung von noch zu identifizierender kommunaler Infrastruktur (mglw. Wasserpumpstationen, Gesundheitseinrichtungen, Kläranlagen und solarbetriebene kommunale Beleuchtung) sowie Möglichkeiten zur Schaffung einer Existenzgrundlage für Familien. Das Ziel wird außerdem durch verbesserten rechtlichen Schutz und Koordination zu Land-, Wohn- und Eigentumsrechten ermöglicht. Damit trägt es zur Stabilisierung einer fragilen Krisenregion bei.