Bedarfsgerechte Förderung der Basisgesundheit in ausgewählten Gemeinden in Libyen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202418382
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Libyen
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.040.738,97
Noch verfügbar
€ 1.959.261,03
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Health
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Basisgesundheitswesen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Needs-based primary health promotion in selected municiplities in Libya (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202418382; Bedarfsgerechte Förderung der Basisgesundheit in ausgewählten Gemeinden in Libyen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202418382
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Krise sowie der unsicheren Lage seit 2011 stehen die Libyer*innen vor großen Herausforderungen: Es gibt steigende Preise für Lebensmittel und Brennstoffe. Zudem verlieren sie oft konfliktbedingt ihre Lebensgrundlagen und erhalten nur unzureichend öffentliche Dienstleistungen, besonders im Bildungs- und Gesundheitswesen. Das Gesundheitssystem ist schwach und unterfinanziert. Besonders schutzbedürftige Gruppen wie Frauen, Mädchen, Menschen mit Behinderungen, Migrant*innen und Flüchtlingen fehlt Gesundheitsfürsorge. Die Gesundheitseinrichtungen bieten kostenfreie Basisversorgung an, doch es fehlt an Medikamenten, Impfstoffen und Ausstattungen. In den Gemeinden tragen fehlendes Bewusstsein und eingeschränkte Handlungsspielräume, beispielsweise zu gesunder Ernährung, dazu bei, dass Betroffene sich nicht gesundheitsförderlich verhalten oder Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen. Ziel: Die libysche Gesundheitsversorgung ist in acht Gemeinden im Westen, Osten und Süden des Landes besser darauf ausgerichtet, auf die Bedarfe der lokalen Bevölkerung, einschließlich schutzbedürftiger Gruppen, zu reagieren. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit dem libyschen Gesundheitsministerium zusammen. Dabei baut es die Fähigkeiten der Gesundheitseinrichtungen aus, um ihre Dienstleistungen besser zu verwalten. Gleichzeitig werden durch partizipatorische Unterstützung Gemeinden in die Lage versetzt, ihre Gesundheitsbedürfnisse in Zusammenarbeit mit der lokalen Gesundheitseinrichtungen zu bewältigen. Das soll dazu führen, dass das Gesundheitssystem auf Bedarfe der lokalen Bevölkerung, besonders schutzbedürftiger Gruppen, angemessen eingehen kann und der Zugang zu Basisdienstleistungen besser ist. Gleichzeitig unterstützen die Maßnahmen, welche die Gesundheitsversorgung für alle sichern, den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben.