Politikberatung zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Energie II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420065
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 198.292,13
Noch verfügbar
€ 8.801.707,87
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.08.2025 - 31.07.2029 (geplant)
Startdatum
01.08.2025
Geplantes Enddatum
31.07.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Power Division of the Ministry of Power, Energy and Mineral Resources (MPEMR)
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
Sektoren untergeordnet
Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Policy Advisory for promoting energy efficiency and renewable energy II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420065; Politikberatung zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbarer Energie II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420065
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bangladesch erzeugt fast 98 Prozent des Stroms aus fossilen Brennstoffen. Das beschleunigt den Klimawandel und erhöht die Energiepreise. Die Regierung erkennt zunehmend, dass sie in regenerative Energien (RE) und Energieeffizienz (EE) investieren muss. Sie möchte daher bis 2041 erreichen, dass saubere Energie 40 Prozent ausmacht. Dabei gibt es Herausforderungen: Das Stromübertragungs- und verteilnetz ist instabil, was zu häufigen Stromausfällen führt. Es ist damit auch zu anfällig für Schwankungen, die durch RE, beispielsweise aus Wind und Sonne, im Netz entstehen. Darüber hinaus schreitet der digitale Wandel im öffentlichen Bereich nur langsam voran und behindert so, Energiemanagementsysteme zu planen und umzusetzen. Zwar hat die grüne Transformation der bangladeschischen Energiewirtschaft begonnen, jedoch profitieren Wirtschaft und Bevölkerung noch nicht davon, dass sie Energie sparen und kostengünstige RE erhalten. Fehlende Anreize, Kompetenzen und Personal gefährden außerdem, die sozial gerechte und ökologische Energiewende umzusetzen. Erfahrungen aus der deutschen Energiewende zeigen, dass es entscheidend ist, die Bevölkerung und Privatwirtschaft in Entscheidungen einzubeziehen. Hier setzt das Projekt an. Ziel: Die institutionellen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen sind verbessert, um eine sozial gerechte und ökologisch ausgewogene Energiewende umzusetzen. Vorgehensweise: Das Projekt ist in drei Bereichen tätig: Es berät die bangladeschische Regierung zur Energiewende und schult sowie sensibilisiert Verantwortliche, Unternehmen und die Bevölkerung. Es entwickelt einen Markt für erneuerbare Energien und unterstützt dabei, EE auszubauen. Ergänzend fördert es Arbeitsplätze für Frauen und junge Fachkräfte in der Energiewirtschaft. Das Projekt wird mit weiteren finanziellen Mitteln in Höhe von fünf Millionen Euro der Europäischen Union geplant.