Governance und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen in Côte dIvoire

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420214
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Côte d'Ivoire
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 33.232,84
Noch verfügbar
€ 14.966.767,16
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2026 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2026
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l' Agriculture et du Développement Rural (MINADER) Landwirtschaftsministerium
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Governance and sustainable management of natural resources in the Comoé and Taï area, Côte d’Ivoire (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420214
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Waldfläche von Côte d’Ivoire hat sich in den letzten 30 Jahren aufgrund der Ausweitung der Landwirtschaft sowie des Bevölkerungswachstums stark verringert. Gleichzeitig werden natürliche Ressourcen nur selten umweltfreundlich genutzt. Folgen sind einerseits höhere Klimarisiken und ein Rückgang ökonomischer Potenziale im ländlichen Raum. Schon heute verschlechtern sich durch veränderte Niederschläge und unfruchtbare Böden die landwirtschaftlichen Erträge und die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Andererseits erhöht sich der Druck auf die Biodiversität. Gefährdet sind unter anderen die Nationalparks Taï und Comoé sowie das Naturreservat Bossématié. Angesichts dieser Herausforderungen will Côte d’Ivoire bis 2030 drei Millionen Hektar Waldfläche wiederaufforsten und seine Schutzgebiete ausweiten. Ziel: Der Schutz der biologischen Vielfalt und die umweltschonende Nutzung natürlicher Ressourcen sind in den Räumen Tai, Comoé und Bossématié verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben hat vier Schwerpunkte: - Es entwickelt mit staatlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und der Privatwirtschaft einen Landschaftsansatz für eine ressourcenschonende Landnutzung und setzt diesen mit der Bevölkerung um. - Es berät staatliche Behörden und die Zivilgesellschaft darin, Schutzgebiete so zu verwalten, dass deren Biodiversität effizient erhalten und erweitert wird. - Es verbessert die Widerstandsfähigkeit der betroffenen Regionen gegenüber klimatischen und ökologischen Herausforderungen, indem es angepasste landwirtschaftliche Praktiken und Agroforstsysteme unterstützt. Zudem fördert es Wertschöpfungsketten, welche die Entwaldung minimieren und die Vielfalt der Ökosysteme erhalten. - Es gestaltet mit staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen die gesetzlichen Grundlagen, um sowohl die ökologische Vielfalt besser zu erhalten als auch das Klima zu schützen. Damit unterstützt es mehrere Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030.