Unterstützung der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft beim Management naturbasierter Ansätze

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420230
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Subsahara-Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 2.500.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.782.454,59
Noch verfügbar
€ 6.217.545,41
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Secretariat of the East African Community (EAC)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Flussgebietsentwicklung und -regulierung; Erhaltung von Wasserressourcen; Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft beim Management naturbasierter Ansätze (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420230; Support to the East African Community in the management of natre based solutions (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420230
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Ostafrikanische Gemeinschaft (East African Community, EAC) ist ein Zusammenschluss von acht Staaten, um die wirtschaftliche regionale Integration zu fördern. Die Region ist besonders vom Klimawandel betroffen. Die Bürger*innen, vor allem die kleinbäuerliche Landbevölkerung, spüren die Folgen des Temperaturanstiegs und der häufigeren Wetterextreme wie Dürren bereits deutlich. Die EAC-Staaten haben daher priorisiert, dass sie grenzüberschreitend für naturbasierte Lösungen zusammenarbeiten: Sie möchten Ökosysteme wie Wälder und Flussökosysteme für den Klimaschutz wiederherstellen und schützen. Das EAC-Sekretariat hat die Aufgabe, die regionale Klimawandelpolitik zu koordinieren. Es hat dabei unter anderem Organisationen in den Flussgebieten des Victoria- und Tanganjikasees eingerichtet, um dort klimaangepasste Entwicklung zu fördern: die Kommission des Viktoriaseebeckens (Lake Victoria Basin Commission, LVBC) und Aufsichtsbehörde des Tanganyikasees (Lake Tanganyika Auhority, LTA). Mit Unterstützung des Sekretariats verhandeln alle EAC-Partnerstaaten außerdem zum ?Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. Damit möchten sie gemeinsam die internationalen Vereinbarungen zum Klimaschutz prägen und von Klimafinanzierungen profitieren. Ziel: Die EAC und ihre Institutionen sind dabei unterstützt, naturbasierte und klimaangepasste Ansätze in Ostafrika zu finanzieren und umzusetzen. Vorgehensweise: Das Projekt berät die EAC in folgenden Bereichen: ? Es integriert naturbasierte Lösungen in politische Richtlinien und Regelungen der EAC und unterstützt die Region bei den Klimaverhandlungen. Dabei bezieht es geschlechterangepasste Ansätze ein. ? Es unterstützt die LVBC und die LTA, damit sie naturbasierte Lösungen grenzüberschreitend effektiv planen und koordinieren können. ? Es verbessert, Informationen beispielsweise in Datenbanken zu organisieren, um klimaresistente Wasser- und Umweltlösungen wie Abwasserprojekte voranzutreiben.