Armutsorientierte lokale Regierungsführung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420347
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 6.945.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.920.633,32
Noch verfügbar
€ 5.024.366,68
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.11.2024 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
04.11.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Local Government, Community Development and Social Affairs (MINALOC)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Local Governance for Poverty Reduction (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420347; Armutsorientierte lokale Regierungsführung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420347
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Vor über 20 Jahren hat die ruandische Regierung erste Reformen eingeleitet, um politische und behördliche Aufgaben zu dezentralisieren. Lokalverwaltungen erhalten mehr Kompetenzen, was einen stärkeren sozialen Zusammenhalt, Armutsminderung und innere Stabilität fördern soll. Doch die lokalen Behörden sind oft nicht in der Lage, mehr Verantwortlichkeiten zu übernehmen sowie bedarfsgerechte Dienstleistungen für die Bevölkerung effektiv und bürgernah zu planen und anzubieten. Den Distrikten fehlt es an (eigenen) Finanzmitteln und Fachwissen. Lokale Planung und Budgetierung setzen sie oft nur teilweise um. Darüber hinaus arbeiten sie zu wenig transparent und legen unzureichend Rechenschaft gegenüber der Bevölkerung ab. Die Zivilgesellschaft wird nicht ausreichend in die Entscheidungen einbezogen. Ziel: Lokalverwaltungen in Ruanda handeln effektiver für eine armutsmindernde, gute Regierungsführung in Partnerschaft mit der Zivilgesellschaft. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt Lokalverwaltungen, verschiedene Kompetenzen zu entwickeln (Capacity-Development-Strategie) und Eigeneinnahmen zu erhöhen. Es ist überregional tätig, der Schwerpunkt liegt aber in den Regionen, wo es Lokalverwaltungen individuell und organisatorisch schult. Die individuelle Förderung gilt Fach- und Führungskräften zum Beispiel bei inklusiven Dienstleistungen und in der Finanzverwaltung. Die Fach- und Prozessberatung der Behörden verbessert zudem die Effizienz, zielgruppengerechte Vielfalt von Dienstleistungen sowie die Bevölkerungsbeteiligung. Das Vorhaben fördert die Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Lokalverwaltungen zum Beispiel durch Beratung, um das Verhältnis der Bevölkerung zur Verwaltung zu verbessern.