Unterstützung für inklusive und adaptive Soziale Sicherung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420362
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 370.299,14
Noch verfügbar
€ 3.629.700,86
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2025 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2025
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'Administration locale (MINALOC)
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung für inklusive und adaptive Soziale Sicherung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420362; Support to inclusive and adaptive social protection (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420362
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Ruanda lebt mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Armut. Gleichzeitig erhöht sich das Armutsrisiko aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels. Dazu zählen beispielsweise zunehmender Starkregen und Dürren, welche die Ernährungssicherheit in Ruanda bedrohen. Frauen sind wegen traditioneller Geschlechterrollen häufiger gefährdet, in extreme Armut abzurutschen. Um die Entwicklung im Land zu sichern, bedarf es eines inklusiven und anpassungsfähigen sozialen Sicherungssystems. Ruanda hat 2005 begonnen, ein solches System aufzubauen und weiterzuentwickeln. Der „Strategieplan für den sozialen Sicherungssektor 2024 bis 2029 sieht vor, die soziale Sicherung auszuweiten – unter anderem auf Klimarisiken – und besser umzusetzen. Bislang mangelt es an Finanzierung und Kompetenzen, den Plan umzusetzen. Dadurch ist das soziale Sicherungssystem nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend abzudecken und besonders klimawandelbedingte, Krisen aufzufangen. Ziel: Die ruandische Regierung setzt ihre soziale Sicherung erfolgreich um. Sie erreicht zunehmend mehr anspruchsberechtigte Menschen, auch nach Krisen. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in drei Handlungsfeldern: - Es berät zum digitalen Sozialregister, um die soziale Sicherung zu verwalten. Das Register unterstützt unter anderem dabei, Personen zu registrieren, Ansprüche und Aufnahmen in einzelne Programme zu prüfen, Beschwerden zu bearbeiten sowie Personen für spezielle Hilfen zu identifizieren. - Durch Trainingsformate und -inhalte fördert das Vorhaben die Kompetenzen lokaler Verwaltungen, die so qualitativ bessere soziale Sicherung umsetzen und die spezifischen Bedarfe schutzbedürftiger Gruppen berücksichtigen können. - Zudem berät das Vorhaben dabei, das Sozialprogramm einsatzbereit zu machen, das Haushalte in Krisen – wie bei Überschwemmungen – finanziell unterstützt. Ergänzend fördert es, das Programm mit den Leistungen des Katastrophenschutzes abzustimmen.