Klima- und sozialgerechtes Planen und Wohnungswesen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202420396
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ruanda
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.707.762,47
- Noch verfügbar
- € 3.292.237,53
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 05.07.2024 - 31.08.2027 (geplant)
- Startdatum
- 05.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Infrastructure
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Soziale Sicherung; Stadtentwicklung und -verwaltung; Niedrigkostenwohnungsbau
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Klima- und sozialgerechtes Planen und Wohnungswesen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420396; Climate-sensitive, socially just planning and housing (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420396
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Ruanda erlebt derzeit eine der schnellsten Verstädterung in Afrika. Weiteres Wachstum ist politisch gewollt: Die ruandische Regierung verfolgt das Ziel, Ruanda zu einem Land mit mittlerem Einkommen zu entwickeln und sieht dabei Städte als die Motoren für wirtschaftliches Wachstum. Der Anteil der Stadtbevölkerung soll bis 2050 auf 70 Prozent ansteigen. Die Stadtentwicklung verläuft jedoch nicht ganz nach Plan. Über 60 Prozent der Stadtbevölkerung – etwa 3,7 Millionen Menschen – leben in ungeplanten Siedlungen ohne angemessenen Zugang zu Infrastruktur, Dienstleistungen oder Wohnraum. Haushalte mit niedrigem Einkommen bilden die Mehrheit der städtischen Haushalte. Diese Menschen können sich in der Regel kein Wohneigentum leisten, sondern leben in Mietwohnungen unter schlechten Bedingungen. Darüber hinaus braucht das Land derzeit mehr als zwei Millionen neue Wohneinheiten. Ziel: Stadtplanungsprozesse sind klimasensibler gestaltet, ärmere Bevölkerungsgruppen haben Zugang zu erschwinglichem Mietwohnraum und die lokale Bevölkerung ist besser an Planungen und Entscheidungen beteiligt. Vorgehensweise: Um die institutionellen und planerischen Rahmenbedingungen für einen besseren Zugang zu klimafreundlichem und sozial inklusivem Wohnraum zu schaffen, konzentriert sich das Projekt auf drei Schwerpunkte: - Integrierte Stadtplanung: Das Projekt begleitet beteiligungsorientierte Stadtplanungsprozesse in ausgewählten Städten und setzt diese klimasensibel und sozial gerecht um. - Sozialer Wohnraum: Das Projekt entwickelt konzeptionelle Grundlagen für klimaangepassten und sozialen Mietwohnungsbau für einkommensschwache Haushalte. Es berücksichtigt dabei die Bedürfnisse von Frauen. - Kompetenzen entwickeln: Das Projekt schult ruandische Stadtplaner*innen, um umfassende, sozial gerechte und klimasensible Stadtplanung und Wohnungsbau umzusetzen.