Ernährungssicherung und Resilienzstärkung in Sambia plus (FANSER+)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420404
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sambia
Finanzierungsvolumen
€ 16.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.683.525,37
Noch verfügbar
€ 12.816.474,63
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2025 - 31.03.2028 (geplant)
Startdatum
01.04.2025
Geplantes Enddatum
31.03.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
National Food and Nutrition Commission
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Politiken und Verwaltungsführung zur Ernährungssicherung; Produktion von Feldfrüchten (menschlicher Konsum)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Food and Nutrition Security, enhanced Resilience in Zambia (FANSER plus) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420404; Ernährungssicherung und Resilienzstärkung in Sambia plus (FANSER+) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420404
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Sambia leiden große Teile der Bevölkerung wegen unterschiedlicher Faktoren an Unterernährung: Hohe Armutsraten, unzureichender Zugang zu Gesundheitsdiensten, verunreinigtes Trinkwasser und Auswirkungen des Klimawandels wie Dürren und Überflutungen sind nur einige Beispiele. Diese Herausforderungen führen dazu, dass nährstoffreiche und erschwingliche Nahrungsmittel knapp sind. Zudem fehlt der Bevölkerung oft das notwendige Wissen über gesunde Ernährung oder Hygiene. Erhalten Kinder in ihren ersten beiden Lebensjahren nicht genügend Mikronährstoffe, kann dies lebenslange und irreversible Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Entwicklung haben. Sowohl das körperliche als auch das geistige Wachstum können beeinträchtigt sein. In Sambia leiden 32 Prozent der Kinder unter dieser Form der chronischen Unterernährung, mit schwerwiegenden Folgen für ihr eigenes Leben und die Wirtschaft des Landes. Ziel: Die Ernährungssituation und die Resilienz armer Haushalte in ländlichen Gegenden, insbesondere von Frauen und Kleinkindern, wurden in ausgewählten Bezirken der Ostprovinz und der Provinz Luapula verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt fördert 75.000 Frauen im reproduktiven Alter, 20.000 Kinder unter zwei Jahren und 37.500 Männer aus demselben Haushalt. Es hat folgende Ziele: • Wissen über Ernährung sowie über Trinkwasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung ausweiten – es werden dadurch Praktiken gefördert, die sowohl eine ausgewogene Ernährung als auch angemessene Hygiene- und Sanitärstandards gewährleisten. Durch Spargruppen verbessert das Projekt die wirtschaftliche Situation von Haushalten und trägt dazu bei, dass Entscheidungsprozesse geschlechtergerecht gestaltet werden. • Die ganzjährige Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln aus klimaresilienten Kulturen sowie von nährstoffreichen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln erhöhen. • Dezentrale Regierungsstellen dabei unterstützen, wirksame Dienstleistungen rund um Ernährung zu gewährleisten.