Vorhaben für Transparenz, Integrität und Rechenschaftspflicht II (TIP II)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202420446
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südafrika
- Finanzierungsvolumen
- € 7.800.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 2.800.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.519,43
- Noch verfügbar
- € 7.797.480,57
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2026 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2026
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Department of Planning, Monitoring and Evaluation
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Öffentliches Vergabewesen; Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Transparency, Integrity and Accountability Project II(TIP II) in South Africa (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420446
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Trotz messbarer Fortschritte, zum Beispiel im staatlichen Beschaffungswesen, bleibt Korruption eine große Herausforderung in allen Teilen der südafrikanischen Gesellschaft. Es braucht daher einen Ansatz, bei dem alle staatlichen und gesellschaftlichen Verantwortlichen zusammenarbeiten. Verschiedene Institutionen müssen zusammenwirken, damit mehr Menschen integer handeln und sich nicht bestechen lassen. Zudem braucht es eine transparentere öffentliche Beschaffung und bessere Fähigkeiten der Zivilgesellschaft. Auch die gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber Korruption, einschließlich geschlechtsspezifischer Korruption, muss sich ändern. Ziel: Südafrikas gesamtstaatliches und gesamtgesellschaftliches Antikorruptionssystem ist ausgebaut, um Korruption vorzubeugen. Vorgehensweise: Das Projekt beugt Korruption durch nachfolgende Maßnahmen vor: • Institutionelle Organisation, Kompetenzen und Ethikmanagement: Das Projekt verbessert die Fähigkeiten und Strukturen von verantwortlichen Institutionen, indem es diese schult und Dialoge umsetzt. Zudem fördert es integres Verhalten im öffentlichen Dienst. Dafür nutzt es das vorhandene Netzwerk von Ethikbeauftragten und führt ein Kontrollsystem ein, um die Entwicklung und Wirksamkeit des Ethikmanagements zu bewerten. • Öffentliches Beschaffungswesen: Das Projekt unterstützt die Regierung darin, dass die staatliche Beschaffung von Dienstleistungen transparenter, professioneller und beaufsichtigt wird. Dazu berät es zur Beschaffungspolitik. Es bindet die Zivilgesellschaft ein, damit sie die Vorgänge besser überwachen kann. • Zivilgesellschaftliche Korruptionsprävention: Das Projekt schult zivilgesellschaftliche Organisationen. Außerdem informiert es die breite Bevölkerung durch Aufklärungs- und Kommunikationskampagnen.