Stärkung einer nachhaltigen Wassergovernance in Tunesien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420610
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Tunesien
Finanzierungsvolumen
€ 5.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 824.718,93
Noch verfügbar
€ 4.675.281,07
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2025 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2025
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de l'Agriculture, des Ressources Hydrauliques et de la Pêche
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Erhaltung von Wasserressourcen; Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung einer nachhaltigen Wassergovernance in Tunesien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420610; Strengthening sustainable water governance in Tunisia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420610
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Tunesien ist durch extreme Wasserknappheit bedroht, die durch den Klimawandel, die Übernutzung der Wasserressourcen und eine ineffektive Wasserbewirtschaftung verschärft wird. Die tunesische Regierung setzt auf die Erhöhung des Wasserangebotes, während Mechanismen zur Regulierung der Wassernachfrage unzureichend sind. Die Wasserbehörden haben zudem Schwierigkeiten, bestehende Strategien für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt umzusetzen. Ziel: Tunesien bewirtschaftet Wasser zukunftsorientiert. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist unterstützt, indem Wasser gerecht, transparent, kosteneffizient und zukunftssicher genutzt wird – im Einklang mit nationalen Umwelt- und Klimazielen. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit dem tunesischen Ministerium für Landwirtschaft, Wasserressourcen und Fischerei (MARHP) sowie mit lokalen und nationalen Verantwortlichen in der Wasserwirtschaft zusammen. Es unterstützt, Institutionen im Wasserbereich einzurichten, wie etwa eine nationale Wasseragentur und eine Regulierungsbehörde. Diese können somit Wasserressourcen besser verwalten und koordinieren. Gleichzeitig richtet es ein digitales System ein, das Daten zu verfügbaren und genutztem Wasser in einem zentralen System bereitstellt. Damit kann Tunesien mit verlässlichen Informationen Entscheidungen treffen. Daneben fokussiert das Vorhaben auch auf die lokale Wasserbewirtschaftung, indem es mit den Regionen und Nutzenden zusammenarbeitet. Es entwickelt mit ihnen angepasste Bewirtschaftungspläne und unterstützt deren Umsetzung, wobei besonders Frauen und gefährdete Gruppen berücksichtigt werden. Ergänzend organisiert das Vorhaben Schulungen, damit die Nutzenden Wasser verantwortungsbewusst bewirtschaften.