Stärkung der sozio-ökonomischen Teilhabe von Flüchtlingen und aufnehmender Bevölkerung in Nordwest-Uganda
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202420636
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Uganda
- Finanzierungsvolumen
- € 5.875.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 790.816,86
- Noch verfügbar
- € 5.084.183,14
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.02.2025 - 31.01.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.02.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry for Local Government
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strengthening the socio-economic participation of refugees and host population in West-Nile (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420636; Stärkung der sozio-ökonomischen Teilhabe von Flüchtlingen und aufnehmender Bevölkerung in Nordwest-Uganda (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420636
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Uganda ist das Land, das in Afrika die meisten Flüchtlinge aufnimmt. Die Mehrheit stammt aus dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Die Belastungen für die aufnehmenden Gemeinden sind dabei hoch. Gleichzeitig sind die Gemeinden durch die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Konkurrenz um natürliche Ressourcen und Einkommensmöglichkeiten herausgefordert. Die Preise für Grundnahrungsmittel steigen stetig. Das ugandische Ministerium für Lokalregierung und die Distriktverwaltungen können die Bedarfe von Flüchtlingen und schutzbedürftigen Einheimischen nicht ausreichend identifizieren und decken. Dem nationalen Flüchtlingssekretariat und zivilgesellschaftlichen Organisationen fehlt es zudem an Fähigkeiten und Beteiligungsformaten, um Flüchtlingen sowie schutzbedürftigen Einheimischen eine soziale Teilhabe und psychosoziale Unterstützung zu ermöglichen. Ziel: Die sozioökonomische Teilhabe von Flüchtlingen und der vulnerablen aufnehmenden Bevölkerung ist in ausgewählten, vom Klimawandel betroffenen Distrikten im Nordwesten Ugandas verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt drei Handlungsschwerpunkte in ausgewählten aufnehmenden Gemeinden um: 1.Es berät und entwickelt die Fähigkeiten des nationalen Flüchtlingssekretariats und dezentraler regionaler Verwaltungen dazu, Schlüsselthemen in ihre Planungsprozesse zu integrieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Anpassung an den Klimawandel, dem Katastrophenrisikomanagement, der lokalen Wirtschaftsentwicklung, dem sozialen Zusammenhalt, der Kohäsion und der gewaltfreien Konfliktbearbeitung. 2.Außerdem verbessert es die wirtschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen und schutzbedürftigen Einheimischen, indem es Arbeit schafft. Es verbessert ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten durch Schulungen in den zur Geschäftsentwicklung, Buchhaltung und zum Marketing. 3.Es baut Fähigkeiten von Frauen-, Flüchtlings- und Jugendorganisationen sowie an Organisationen aus, die auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen spezialisiert sind.