Grenzüberschreitende Wasserkooperation im unteren Mekong-Einzugsgebiet III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420693
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ostasien
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.490.586,90
Noch verfügbar
€ 3.509.413,10
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2025 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2025
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Mekong River Commission
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Transboundary Water Cooperation in the Lower Mekong Basin III (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420693; Grenzüberschreitende Wasserkooperation im unteren Mekong-Einzugsgebiet III (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420693
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: 70 Millionen Menschen leben im Mekong-Gebiet in Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam. Der Mekong und seine Zuflüsse sind essenziell für Nahrungsmittel, Energie und Trinkwasser. Ein Drittel der weltweiten Reisexporte stammt aus dieser Region und trägt zur globalen Ernährungssicherheit bei. Wirtschaftliche Entwicklung birgt jedoch das Risiko der Übernutzung der natürlichen Ressourcen. Der Klimawandel verschärft den Druck, während Wasserkonflikte die regionale Stabilität gefährden. Als wichtiger Handelspartner der Europäischen Union braucht es gemeinsame Strategien für langfristiges Wassermanagement. Die Mekong River Commission (MRC) regelt seit 1995 die regionale Zusammenarbeit. Besonders bei grenzüberschreitenden Herausforderungen wie Dürren und Überschwemmungen kommt der MRC eine entscheidende Rolle zu. Ziel: Die MRC bewältigt Klimawandelauswirkungen im unteren Mekong-Einzugsgebiet besser, und optimiert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät die MRC dabei, ihre institutionellen Kompetenzen auszubauen sowie finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen, während sie ihre zentralen Aufgaben erfüllt. Gleichzeitig muss sie flexibel auf Umweltveränderungen reagieren. Die MRC richtet sich strategisch neu aus, um grenzüberschreitende Dienstleistungen zu verbessern und Lösungen zu fördern. Ein eingerichtetes Netzwerk zur Umweltüberwachung (Umweltmonitoring) analysiert Daten zur allgemeinen Ökologie des Mekong-Beckens und soll in Zukunft sozioökonomische und ökologische Auswirkungen besser abschätzen. Ursachen für Wasserverschmutzung oder extreme Wetterereignisse sollen so frühzeitig erkannt und politische Entscheidungsträger unterstützt werden. Mit Unterstützung des Vorhabens wurden in zwei Grenzregionen digitale Masterpläne für ein durch digitale Technologien verbessertes Wassermanagement erstellt. Die MRC steuert und koordiniert Investitionen in eine grüne Infrastruktur. Die Finanzierung erfolgt über internationale und nationale Mittel.