Förderung der nachhaltigen Transformation im Bausektor (ECO-BUILD)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202420735
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Bangladesch
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 10.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 20.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2025 - 30.11.2031 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Environment, Forest and Climate Change
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Umweltschutz allgemein; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Geschäftspolitik und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Stadtentwicklung und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung der nachhaltigen Transformation im Bausektor (ECO-BUILD) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420735; Promoting sustainable transformation in the construction sector (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420735
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Das rasante Bevölkerungswachstum und die Urbanisierung in Bangladesch führen zu einer stark steigenden Nachfrage nach Wohnraum und Infrastruktur. Die Bauindustrie wächst daher jährlich um acht Prozent. Doch traditionelle Baumaterialien, vor allem gebrannte Lehmziegel, belasten Umwelt und Klima massiv. Zudem ist die Branche von ineffizienten, oft illegalen Produktionsmethoden geprägt, die sowohl ökologische als auch soziale Probleme verstärken. Begrenzte natürliche Ressourcen wie Kies, hohe Zementabhängigkeit und fehlende technologische Innovationen erschweren den Übergang zu umweltfreundlichen Baumaterialien. Die Regierung hat zwar regulatorische Maßnahmen eingeleitet, um die Umweltbelastungen zu reduzieren. Doch es bleibt herausfordernd, die Regularien umzusetzen. Gleichzeitig mangelt es an politischen und wirtschaftlichen Anreizen für Unternehmen, nachhaltige Materialien in großem Maßstab zu produzieren. Um eine klimaangepasste Stadtentwicklung zu ermöglichen, braucht es bessere politische, wirtschaftliche und technologische Bedingungen. Ziel: Nationale, kommunale und privatwirtschaftliche Verantwortliche in Bangladesch setzen eine umwelt-, klima- und sozial gerechte Transformation im Baubranche um. Vorgehensweise: Das Projekt, das die Europäische Union (EU) finanziell unterstützt, fördert umweltfreundliches Bauen in Bangladesch. Hierbei verfolgt es drei Schwerpunkte: 1. Politik- und Regulierungsdokumente anpassen: Das Projekt berät staatliche Handlungsträger*innen dabei, eine Strategie zu klimagerechtem Bauen zu erarbeiten. Dabei unterstützt es den bereichsübergreifenden Austausch zwischen verschiedenen Interessensvertreter*innen. 2. Qualität sicherstellen: Es baut Institutionen aus, die Baumaterialien testen und zertifizieren. So sind zertifizierte, umweltschonende Produkte auf dem Markt leicht identifizierbar. 3. Industrie fördern: Über Schulungen ermöglicht das Projekt einen ökologischen und sozial gerechten Wandel in der Baubranche.