Klimaresilientes Wasserressourcenmanagement im Irak
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202420750
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Irak
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.088.806,34
- Noch verfügbar
- € 8.911.193,66
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2025 - 30.09.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.09.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Water Resources
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Reduzierung von Katastrophenrisiken; Erhaltung von Wasserressourcen; Wassersektorpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Climate-Resilient Water Resources Management (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420750; Klimaresilientes Wasserressourcenmanagement im Irak (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420750
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der Irak ist stark vom Klimawandel betroffen. Hitzewellen, Dürren und Sandstürme sind an der Tagesordnung. Bis 2050 wird zudem ein Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad prognostiziert. Die zunehmende Wasserknappheit bedroht die Landwirtschaft und erhöht die Ernährungsunsicherheit. Dies schwächt soziale und wirtschaftliche Strukturen des Landes. Gleichzeitig erschweren Konflikte, Armut und Korruption die bisherigen Bemühungen, sich an den Klimawandel anzupassen und wirksame Maßnahmen umzusetzen. Im Einzugsgebiet des Flusses Hillah gibt es vielfältige Verteilungskonflikte: Durch die intensive Nutzung am Oberlauf, leiden die Menschen im Süden unter Wasserknappheit. Es fehlt eine Planung der Wasserressourcen, die das den Klimawandel mit einkalkuliert. Ziel: Die technischen und institutionellen Bedingungen für ein klimaresilientes Wasserressourcenmanagement des Flusses Hillah sind verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt verbessert das Datenmanagement des Wasserministeriums, bringt ein Modell zum klimaresilienten Wassermanagement in die Anwendung und identifiziert Möglichkeiten für die Wiederverwendung von Drainagewasser. Dafür setzt es folgende Maßnahmen um: - Es optimiert mit technischen Maßnahmen das Monitoring und die Datenerhebung im Einzugsgebiet des Hillah. Mit einem digitalen Modell simuliert es Szenarien für ein klimaresilienteres Wassermanagement, um transparente Entscheidungen für eine gerechte Verteilung der Wasserressourcen treffen zu können. - Es modernisiert das Trainingszentrum des Wasserministeriums und erweitert sein Angebot um innovative Trainingsmodule zur Klimaanpassung, einschließlich der Anwendung von künstlicher Intelligenz im Wasserressourcenmanagement. Neu ist auch ein spezielles Trainingsprogramm für weibliche Führungskräfte. - Es analysiert die Potenziale von Drainagewasser als zusätzliche Wasserressource und entwickelt daraus umsetzungsreife Pilotprojekte.