Prävention von Gewalt gegen Frauen III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420966
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ecuador
Finanzierungsvolumen
€ 6.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 1.807.400,57
Noch verfügbar
€ 4.192.599,43
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.11.2024 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
15.11.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Gobierno
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Prevention of violence against women III (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420966; Prävention von Gewalt gegen Frauen III (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420966
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Gewalt gegen Frauen verletzt Menschenrechte und ist ein gravierendes soziales, gesundheitliches und wirtschaftliches Problem. In Ecuador sind fast zwei Drittel aller Frauen von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen (Nationales Institut für Statistik und Volkszählung, 2019). Ecuador hat daher 2018 das „Integrale Organische Gesetz zur Prävention und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (LOIV) in Kraft gesetzt. Außerdem hat das Land internationale und regionale Abkommen unterschrieben, um gegen Gewalt gegen Frauen vorzugehen. Es gibt jedoch immense Herausforderung dabei, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Ziel: Gesetzliche Vorgaben, um Gewalt gegen Frauen vorzubeugen, sind von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen national und lokal in Ecuador umgesetzt. Vorgehensweise: Das Projekt berät das ecuadorianische Ministerium für Frauen und Menschenrechte sowie weitere wichtige Handlungsträger*innen des im LOIV eingerichteten „Nationalen Systems zur Prävention und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (SNPEVM). Es unterstützt damit die institutionelle Koordination dabei, gesetzliche Vorgabe zur Prävention von Gewalt gegen Frauen umzusetzen. Für Kommunalverwaltungen bietet das Projekt außerdem technische Unterstützung und baut lokal die Fähigkeiten staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen auf. So können diese die Prävention von Gewalt gegen Frauen in die Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten einbeziehen. Erfolgreiche Ansätze dokumentiert das Projekt in einem Leitfaden für die lokale Planung und verbreitet diesen weiter. Darüber hinaus unterstützt das Projekt Bildungseinrichtungen, wie Schulen und Universitäten, damit diese umfassenden Konzepte zur Prävention von Gewalt gegen Frauen umsetzen können. Das Projekt baut damit ihre Kompetenzen aus, so dass sie innovative und lokale, zum Beispiel an indigene Sprache und Kultur angepasste Maßnahmen, mit Kindern, Jugendlichen und Eltern realisieren können.