Nachhaltige Inwertsetzung der Biodiversität in Amazons- und Küstenregionen (BioValor II)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202420974
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ecuador
Finanzierungsvolumen
€ 9.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.346.340,28
Noch verfügbar
€ 7.153.659,72
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2025 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2025
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Ambiente y Energía
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Biodiversität; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Nachhaltige Inwertsetzung der Biodiversität in Amazons- und Küstenregionen (BioValor II) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202420974; Sustainable valorisation of biodiversity in Amazonas and coastal regions (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202420974
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Ecuadors hohe Artenvielfalt ist trotz vieler Schutzgebiete bedroht. Neben dem ungeregelten Abbau von Bodenschätzen dringen bäuerliche Familien in die Wälder ein, um Kaffee oder Kakao anzubauen oder Holz zu ernten. Da die Weltmarktpreise für diese Produkte stark schwanken, leben viele Familien in Armut. Ernteeinbußen infolge des Klimawandels verschärfen das Armutsrisiko. Hingegen haben indigene Gemeinschaften ihr traditionelles Wissen bewahrt und nutzen Land und Wälder so, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt und Klima- und Marktrisiken gemindert werden. Einige Produkte sammeln sie wild im Wald, für ihre Vermarktung sind jedoch komplizierte Genehmigungen nötig. Bisher arbeiten die zuständigen Institutionen nicht genug zusammen, um die schonende Nutzung dieser Produkte zu fördern. Überdies sind die unternehmerischen Fähigkeiten der Produzentenvereinigungen noch kaum entwickelt. Ziel: Indigene und lokale Gemeinschaften in Schutzgebieten und Anrainerzonen nutzen Biodiversität aus Wäldern und Agroforstsystemen schonend. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät die ecuadorianische Regierung darin, rechtliche Vorgaben zur schonenden Nutzung der einheimischen Biodiversität zu gestalten. Vertreter*innen aus Zivilbevölkerung, Privatwirtschaft und Forschung analysieren die Wettbewerbshemmnisse und erarbeiten Verbesserungsvorschläge. Es schult Produzent*innen von vielversprechenden Produkten, wie Amazonas-Vanille, um Marktanforderungen zu erfüllen und Finanzierungsquellen zu erschließen. Sie lernen Veränderungen im Produktvorkommen und in der Artenvielfalt zu bewerten. So können sie Erntemengen anpassen, sodass die Biodiversität erhalten bleibt.